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Pastor wird mit einem festlichen Gottesdienst in seine Heimatgemeinde eingeführt

Andreas Hecht „is coming home“

Sachsenhagen (jpw). Mit einem festlichen Gottesdienst ist der neue Pastor in Heuerßen, Andreas Hecht, eingeführt worden. Die Kirche St. Jürgen konnte die vielen Besucher gar nicht fassen, die das Ereignis miterleben wollten.

Superintendent Wilhelm Thürnau zitierte den englischen Ausspruch „Football is coming home“, um ein wenig von der warmen Emotion zu beschreiben, die rund um die „Heimkehr“ des früheren Heuerßers Hecht in seine Heimatgemeinde herrscht.

Hechts „kirchliche Sozialisation“, wie Thürnau sagte, sei in Heuerßen geschehen. Dass er die von ihm selbst gewünschte offene und engagierte Gemeinde vorfinde, lässt sich nach den Worten Thürnaus daran messen, dass in der elfmonatigen Vakanzzeit „kein Engagement zusammengebrochen“ sei. Thürnau dankte auch dem Lauenhäger Pastor Norbert Kubba für sein Engagement während der Vakanz.

Der 53-jährige Hecht selbst fühlte sich bei seiner Rückkehr nach Heuerßen herzlich aufgenommen. Seit dem 1. September arbeitet er dort bereits, einen Teil seiner Dienstzeit wird er künftig innerhalb der Kooperation mit der Kirchengemeinde Lindhorst dort verbringen. Mit seiner Familie will Hecht zum Oktober ins Pfarrhaus nach Heuerßen übersiedeln.

Eine besonders Note bekam der Gottesdienst nicht nur durch das Mitwirken des Posaunenchores und des Cherubikon-Chores, sondern auch durch das Grußwort des südafrikanischen Superintendenten Dean Phalwane, der mit einer sechsköpfigen Delegation aus der Partnergemeinde gerade in Schaumburg weilt und der Einführung beiwohnte.

„Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“, hatte Hecht als Hauptgedanken seine Predigt für die Gemeinde. Er beschrieb damit zunächst seinen eigenen Weg nach Heuerßen und nahm Bezug auf die Kooperation mit der Kirchengemeinde Lindhorst. Schließlich wünschte er sich für die Zukunft in seiner Gemeinde eine offene Kommunikation ohne Mauern.




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