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12. März: Wir sind Helden in der AWD-Hall

An ihrer Musik gibt’s nichts zu „reklamieren“

Dass man die deutschen Single-Charts auch ohne Major-Label erobern kann, bewiesen „Wir sind Helden“. Die Band verkaufte 2003 selbst bemalte T-Shirts und Aufkleber an Fans, die auf diese Weise ordentlich Werbung für die Band machten.

Im gleichen Jahr folgte die Veröffentlichung ihres Debütalbums „Die Reklamation“ – der Longplayer stieg in der ersten Woche auf Platz 6 der deutschen Album-Charts ein, erreichte als höchste Position 2 und gehörte zu den meistverkauften Alben des Jahres 2003.

Während man mit der Single „Gekommen um zu bleiben“ als bis dato höchste Chartposition Platz 24 erreichte, schafften die Alben „Von hier an blind“ (2005) und „Bring mich nach Hause“ (2010) sogar den Sprung auf den Popthron.

Dreh- und Angelpunkt der Band ist die Sängerin Judith Holofernes, deren konsum- und medienkritische Einstellung sich in vielen Texten widerspiegelt. So übt sie Kritik am „Kommerz“ (Guten Tag), an unnützem Fleiß (Müssen nur wollen), starren Regeln (Ist das so) oder an der Musikindustrie (Zuhälter). Das Thema Liebe thematisiert die Sängerin in vielen Liedern, manchmal in humoristischer bei „Aurelie“, aber auch manchmal in ernster Form bei „Außer dir“.

Beginn: 20 Uhr; Karten: NDZ 05041/78910.




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