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Ein besonderer Abend im Theater Hameln

An allen Fronten: Lili und Lale

Hameln (jlg). Wie einst Lili Marleen… Am Freitag, 6. Mai, 20 Uhr, wird ein Ensemble der Theater Unikate Hamburg im Hamelner Theater zu Gast sein und das Stück „An allen Fronten“ zur Aufführung bringen. Lale Andersen und „ihre“ Lili Marleen stehen im Fokus dieses Stücks, für das es Eintrittskarten im Vorverkauf gibt.

Lili Marleen – wer kennt es nicht, das große Lied, das aus den Trümmern und Schrecken des Zweiten Weltkriegs erstanden ist, das an den Fronten für Waffenstillstand sorgte, das unzähligen Soldaten das Leben rettete, das von Goebbels zunächst protegiert und dann verboten wurde. John Steinbeck hat einst zu diesem Lied gesagt, dass es das schönste Liebeslied der Welt sei, und wer möchte ihm da widersprechen…

Für die Sängerin Lale Andersen wurde es zur schicksalhaften Melodie. Sie, die im Jahre 1929, sechs Wochen nach der Geburt des dritten Kindes, ihre Koffer packte, Mann und Kinder verließ, um sich selbst zu verwirklichen, wurde dadurch weltberühmt. Eine Frau, die für ihre Seemannslieder international verehrt und umjubelt wurde und von den Nazis als Judenliebchen angeprangert wurde. Denn ihre große Liebe galt dem Komponisten und Opernintendanten Rolf Liebermann.

Gilla Cremer und Gerd Bellmann bringen den aufregenden Stoff mit großer Spiellust auf die Bühne des Theaters Hameln. Oder wie Theaterkritiker schon assistierten: „Es ist ein Abend, der Freude macht und gleichzeitig zu Tränen rührt.“




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