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Sonnabend und Sonntag: "Rintelner Apfeltage" mit Bauernmarkt / Pomologe bestimmt Sorten aus heimischem Garten

Am Wochenende: Gesucht wird Rintelns dickster Apfel!

Rinteln (crs). Er ist die klare Nummer eins: 20,7 KiloÄpfel isst jeder Deutsche im Jahr, statisch gesehen - da können selbst Banane (16,9 Kilo) und Orange (10 Kilo) nicht mithalten. Entsprechend gibt es in Rinteln am Wochenende auch keinen "Bananenmarkt" oder ein "Orangenfest" zu feiern, nein: Rinteln widmet sich natürlich der Nummer eins. Am Sonnabend und Sonntag stehen die "Rintelner Apfeltage" im Mittelpunkt des Bauernmarktes in der Innenstadt. Mit einer Premiere: Gesucht wird Rintelns dickster Apfel!

Jürgen Pleitner und Cathrin Matz vom städtischen Organisationsteam haben die gute alte Küchenwaage schon hervorgeholt: "Ob Landwirt oder Hobbygärtner - jeder, der bei der Apfelernte ein besonders üppiges Exemplar entdeckt hat, kann mitmachen", wirbt Marktmeister Pleitner für die Aktion. Gewogen werden die Äpfel während der gesamten Marktdauer am Stand des Gartenbauvereins Rinteln auf dem Marktplatz. Auswertung und Siegerehrung ist am Sonntag um 17 Uhr. Und zu gewinnen gibt es, klar: einen Apfelbaum. Auch darüber hinaus hätte Wilhelm Tell seine helle Freude am Geschehen in Rintelns Innenstadt. Im Foyer der Sparkasse in der Klosterstraße stellt der Bielefelder Apfelkundler Hans-Joachim Bannier rund 160 Apfelsorten vor, und wie schon im vergangenen Jahr können alle Marktbesucher Äpfel aus ihrem Garten von dem Pomologen bestimmen lassen - an beiden Markttagen von 14 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz, gegen eine Gebühr von 2 Euro. Dazu müssen fünf typische, sonnengereifte Äpfel mit Stiel mitgebracht werden; hilfreich ist auch ein frisches Blatt oder ein Foto des Baumes. Darüber hinaus gibt überall Leckeres vom Apfel: Die Wesergold-Azubis bieten frisch gepressten Apfelsaft an, die Landfrauen servieren Apfelringe in Salbeiteig mit Sahne und Preiselbeeren, die Ackerbürger backen im Holzbackofen Apfelkuchen. Vertreten sind außer dem Rintelner Gartenbauverein auch Nabu Rinteln und Extertal, verschiedene Hofläden und die Waldimkerei Bienenmax.




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