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Dorfgemeinschaft Rischenau erkundet die Stadt Essen

Am „Schreibtisch des Ruhrgebiets“

RISCHENAU/ESSEN. Elbphilharmonie Hamburg, Landesgartenschau Bad Lippspringe und nun Essen, die Industriestadt im Wandel – schon zum dritten Mal in diesem Jahr unternahm die Dorfgemeinschaft Rischenau unter der Regie von Willi Eggert und Reinhard Mühlenhof einen spannenden und informativen Tagesausflug.

Die etwa 40 interessierten Teilnehmer konnten zunächst bei einer geführten Stadtrundfahrt die Entwicklung der Stadt vom reinen Industriestandort zu einem der führenden Dienstleistungszentren der Region erleben. Mit den Dax-Unternehmen e.on, RWE, Thyssenkrupp, Hochtief, Schenker und Evonik sowie Aldi Nord haben sieben der einhundert umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands ihren Sitz in Essen und sorgen für den Ruf der Stadt als „Schreibtisch des Ruhrgebietes“.

So konnten neben den riesigen Industrieanlagen der „Zeche Zollverein“ auch zahlreiche Bürogebäude der neueren Generation sowie Theater und Oper im Stadtbild gefunden werden. Auch ein kurzer Abstecher in die Hollestraße, wo im Jahr 1923 die Geburtsstunde der Firma Phoenix Contact schlug, durfte natürlich nicht fehlen.

Anschließend stand die Besichtigung der Villa Hügel, dem ehemaligen Wohn- und Repräsentationshaus der Familie Krupp, deren Name wie kein anderer mit der Stadt Essen verwoben ist, auf dem Programm. Der Gebäudekomplex mit insgesamt 269 Zimmern liegt etwas erhöht über der Stadt in einem Park mit 28 ha Fläche, der seit 1961 im Stile eines englischen Landschaftsgartens gestaltet ist, und wird bereits seit 1953 als Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Von dort ging es durch den weitläufigen Park an das Ufer des Baldeneysees, wo sich die Fahrtteilnehmer bei einem Mittagessen erst einmal stärken mussten. Den Abschluss eines erlebnisreichen Tages bildete dann eine Bootsfahrt auf dem Baldeneysee, bei der die Dorfgemeinschaft Rischenau die umliegende Landschaft, die „grüne Lunge Essens“ erleben und weitere Informationen zur Stadt sammeln konnte. Am frühen Abend erreichte die Gruppe dann wieder heimische Gefilde – ein erlebnisreicher und informativer Ausflug ging zu Ende.AFK




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