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Vom Pranger für „gotteslästerliche Mann- und Weibspersonen“

Am Schandpfahl

Das Bloßstellen am Pranger gehört heutzutage wieder zum Lebensalltag. Rund 200 Jahre, nachdem der Schandpfahl als würdelos und menschenverachtend abgeschafft wurde, feiert die öffentliche Zurschaustellung unliebsamer Zeitgenossen ein unverhofftes Comeback. Allerdings werden die vermeintlichen Sünder heutzutage nicht mehr an Rathaus oder auf dem Kirchplatz angekettet, sondern der sensationslüsternen Öffentlichkeit anonym und per „Cybermobbing“ im Internet vorgeführt.

Autor:

Wilhelm Gerntrup


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