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Expertentipp: effektiver Schutz gegen Einbruchversuche in der dunklen Jahreszeit

„Am besten, Einbrecher kommen gar nicht erst rein“

Aufgebrochene Türen, zersplitterte Fensterscheiben, durchwühlte Schubladen und Schränke: Statistisch gesehen wird alle 3,5 Minuten irgendwo in Deutschland eingebrochen – die Zahl der Delikte steigt seit Jahren. In den dunklen Monaten des Jahres sind die Ganoven besonders aktiv, dann nutzen sie die schon früh einsetzende Dämmerung. Wie kann man sich zu überschaubaren Kosten gegen Kriminelle schützen?

„Am effektivsten ist es, elektronische und mechanische Sicherheitstechnik zu kombinieren“, rät etwa Sicherheitsexperte Florian Lauw. Die mechanische Haussicherheit sei in jedem Fall die Basis eines guten Einbruchschutzes – auch die Polizei rate dringend zu einer solchen soliden Grundsicherung.

„Einen Schritt weiter geht mechatronischer Einbruchschutz, der den Einbruchversuch zusätzlich erkennt und meldet“, so Lauw.

Und das funktioniert so: Moderne Funkalarmanlagen kombinieren mechanischen Schutz mit elektronischer Alarmierung – und bieten damit das Beste zweier Welten. Setzt der Einbrecher einen Hebelversuch an einem derart gesicherten Fenster an, lösen spezielle Präventionsmelder sofort Alarm aus und stemmen dem Angreifer zugleich etwa 1,5 Tonnen Widerstand entgegen. „Langfinger haben so praktisch kaum noch eine Chance, überhaupt ins Gebäude vorzudringen“, erklärt Lauw. Mechatronische Funkalarmanlagen gebe es heute in unterschiedlichen Ausführungen: „Sie schützen auf Wunsch auch gegen Feuer, Wasser und im Notfall. Eine Basisausstattung gibt es bereits ab 3 000 Euro – Beratung und Installation inklusive.“

Moderne Funkalarmanlagen bieten zudem die Möglichkeit des Fernzugriffs auf die Zentrale via Webserver oder App. „So kann man von jedem Punkt der Welt aus die Alarmanlage bedienen und Rückmeldungen erhalten – etwa Alarmmeldungen oder eine Live-Videoverifikation direkt aufs Smartphone“, erläutert Lauw. So könne man im Alarmfall sehen, welches Ereignis den Alarm ausgelöst habe und entsprechend reagieren.

Weitere Informationen zum Thema Einbruchsschutz gibt es unter anderem bei den örtlichen Betrieben und Fachleuten. djd




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