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Altes Handwerk und Hefezöpfe

Lindhorst (tbh). Mit diesem Ansturm hat die Trachtengruppe Lindhorst bei ihrem Backtag nicht gerechnet. Im Akkord mussten die Bäcker am Sonntag Hefezöpfe, Apfel-, Streusel- und Zuckerkuchen in dem Steinofen im Mehrzweckbackhaus auf dem Hof Eichhöfe backen.

Das sei das zweite Mal, dass die Trachtengruppe so einen Backtag mit Bewirtung organisiere, erklärte Andreas Kobel, dessen Frau Ilka Kobel die stellvertretende Vorsitzende der Trachtengruppe ist. Sie hatte alle Hände voll zu tun, ihren Kolleginnen dabei zu helfen, die ofenfrischen Platenkuchen zu schneiden und den Schlange stehenden Gästen zu servieren.

Auf dem Gelände demonstrierte die Trachtengruppe „Aalester Maikens“ aus Ottensen, wie früher Butter gemacht wurde. So anstrengend hätte sich Shantal (12) das nicht vorgestellt, sagte sie. Karola Dettmeier von der Trachtengruppe spann aus Flachs auf einem Spinnrad von 1910 Leinen. Daraus bestand früher die Unterwäsche „Heute würde das keiner mehr anziehen wollen“, meinte sie. Bei Heinz-Jürgen Brandt von der Historischen Schlosserei Bornemann in Obernkirchen durfte, wer wollte, auch selbst mal am Amboss arbeiten.

Jonas (8) hatte sich eigenhändig ein Tau gedreht. Er kam mit seiner Mutter Simone Lauenstein-Erdmann zu Besuch in ihre alte Heimat, aus der sie vor 19 Jahren nach Berlin gezogen war. Ebenfalls aus Berlin waren auch August (5) und Elise (4) mit ihrer Mutter Gisa Stupperich angereist. Sie fand es schön, dass in Lindhorst noch alte Traditionen aufleben gelassen werden.

Bilder auf sn-online.de




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