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Altersarmut

Barsinghausen (kad). Rente, Bildung, Sozial- und Gesundheitswesen – das sind die zentralen Punkte, um die sich die Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP) Sorgen und Gedanken macht. Kommenden Dienstag, 25. Oktober, soll in Barsinghausen ein Stadtverband der RRP gegründet werden. Dazu erwarten die Organisatoren der RRP aber nicht nur Senioren – im Gegenteil: „Wir haben in Deutschland eine immer schärfere soziale Schieflage. Gering-Verdiener und 400-Euro-Jobber können nicht für das Alter vorsorgen“, verdeutlicht Uwe Faull vom RRP-Regionsvorstand. Mit bis zu 60 Gründungsmitgliedern rechnet er am Dienstag.

Altersarmut

Barsinghausen (kad). Rente, Bildung, Sozial- und Gesundheitswesen – das sind die zentralen Punkte, um die sich die Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP) Sorgen und Gedanken macht. Kommenden Dienstag, 25. Oktober, soll in Barsinghausen ein Stadtverband der RRP gegründet werden. Dazu erwarten die Organisatoren der RRP aber nicht nur Senioren – im Gegenteil: „Wir haben in Deutschland eine immer schärfere soziale Schieflage. Gering-Verdiener und 400-Euro-Jobber können nicht für das Alter vorsorgen“, verdeutlicht Uwe Faull vom RRP-Regionsvorstand. Mit bis zu 60 Gründungsmitgliedern rechnet er am Dienstag.
„Ja, die Namenswahl ist ungeschickt“, wird Faull deutlich. Denn in der RRP engagierten sich seit Jahren Menschen, die vom Rentenalter noch weit entfernt sind. „Wir können immer mehr junge Leute in unseren Reihen begrüßen“, so Faull. Aber, Veränderungen brauchten Zeit, das sei auch in der RRP der Fall.
Viel wichtiger sind Faull und seinen Mitstreitern jedoch politische Inhalte: Das derzeitige Rentensystem ist nach Auffassung der RRP abgewirtschaftet und ungerecht. Bei zukünftigen Rentenbeziehern scheine die „Altersarmut von den Regierenden bereits einkalkuliert“ zu sein. Im Gesundheitssektor will die RRP beispielsweise die Anzahl der Krankenkassen reduzieren. Derzeit sind es laut RRP in Deutschland etwa 160 – mit einem dementsprechenden Verwaltungsaufwand.
Neue Wege möchte die RRP in der Bildungspolitik gehen. Statt 16 Kultusminister in den einzelnen Ländern soll zukünftig ein Bundesminister für Bildung verantwortlich sein. Zumindest im Bildungssektor ist das eine deutliche Abkehr vom Föderalismus.
Die Gründungsversammlung ist für Dienstag, 25. Oktober, vorgesehen. Sie beginnt 17 Uhr im Goethe-Café an der Goethestraße 6 in der Barsinghäuser Nordstadt.



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