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Alte Mühle bald im neuen Glanz: Straßenerneuerung beginnt

NIENSTEDT. Auf diesen Tag hat die Einwohnerschaft aus der „Perle am Deister“ seit Jahren gewartet. Mit einer Ortsbegehung, an der rund 30 Anlieger der Straße „Alte Mühle“ sowie der angrenzenden Straßen Hainbrink und Lauenauer Straße teilnahmen, startete das Straßensanierungsprojekt an der Alten Mühle.

Große Bäume, deren Wurzeln die Straße unterfächern, könnten ein Problem bei der Sanierung der Straße „Alte Mühle“ darstellen. Kleines Bild (v.l.): Ortsbürgermeister Wolfgang Abend-Achilles, Fachbereitsleiter Uwe Hünefeld, Bauingenieur Gerd Stracke un

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Gert Mensing Reporter

Fachbereitsleiter Uwe Hünefeld informierte über den Stand der Planungen und nahm zahlreiche Wünsche und Anmerkungen der Anlieger entgegen. Gemeinsam mit Birgit Engel, die für Fragen der Anlieger bezüglich der Beteiligungen zuständig ist, und dem Bauingenieur Gerd Stracke, der das gesamte Bauprojekt begleitet, wurde über Zeitplan und Maßnahmen diskutiert.

Die Nienstedter freuen sich, dass es endlich losgehen kann. „Schon vor 20 Jahren habe ich beantragt, dass die Regengosse angepasst wird“, klagte Anwohner Heinrich Busse. Passiert sei nichts. Zudem staue sich bei Hochwasser das Wasser, berichteten die Anwohner. Auch die marode Straße ist bereits seit Jahren Thema im Ortsrat. Ortsbürgermeister Wolfgang Achilles-Abend begleitet das Wunschvorhaben bereits in seiner zweiten Legislaturperiode.

Das Bauprojekt wird jetzt in die Endphase der Planung treten. Zuvor soll eine Anliegerversammlung noch letzte Details klären, gleichzeitig sollen die Anwohner erfahren, mit welchem Beteiligungsbeitrag sie rechnen müssen. Immerhin: Weil die Straße „mit starkem innerörtlichen Verkehr“ eingestuft ist, übernimmt die Stadt den größeren Anteil der Kosten. Wenn der Ortsrat und die städtischen Ausschüsse zustimmen, kann die Ausschreibung erfolgen.

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Bis März 2019 sollen die Kanäle, hauptsächlich der Regenwasserkanal, erneuert werden. Auch die Hausanschlüsse werden dabei erneuert, der Straßenbelag folgt im Anschluss. Hier wurde der Wunsch geäußert, das bisherige Pflaster zu erhalten und wieder zu verwenden. Wenn alles wunschgemäß läuft, soll die Sanierung im Herbst 2019 abgeschlossen sein.

Allerdings befürchtet man noch Probleme. Denn zwei große alte Bäume unterfächern die Straße. Außerdem teilten Anlieger mit, die Versorgungskabel lägen nur ganz minimal im Erdreich. Einige machten sich auch Sorgen, dass anschließend der Verkehr auf einer gut befahrbaren Straße noch mehr belästigt und die „Alte Mühle“ zur Rennstrecke wird. Schon jetzt wird die Strecke trotz der zahlreichen Schlaglöcher immer wieder als Abkürzung genutzt – auf dem Weg zum Sportgelände sparen Autofahrer hier etwa rund 900 Meter. „Das werden wir alles aufnehmen und berücksichtigen“, kündigte Hünefeld an.



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