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28 Rintelner zu Besuch in der Partnerstadt Kendal / Sechs Tage lang Programm

Alte Freunde, neue Freunde - und Frühstücken mit der Bürgermeisterin

Rinteln (rd). Voller Eindrücke sind die 28 Teilnehmer der Sechs-Tage-Fahrt des Vereins für Städtepartnerschaften von Kendal ins heimische Rinteln zurückgekehrt.

Die von den Reiseleitern Bernhard Priesmeier und Mike Middleton, beide vom Verein für Städtepartnerschaften, vorbereitete Reise war für 14 Teilnehmer der erste Besuch in Rintelns Partnerstadt. Ein echtes Erlebnis waren schon die Anreise, die Übernachtung auf der Fähre von Zeebrügge nach Hull, das Sightseeing in der ehemaligen Residenzstadt York sowie die Fahrt durch die Täler der "Yorkshire Dales". Bei ihrer Ankunft in Kendal wurden die Rintelner von den Gastgebern und der dortigen Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Janette Dixon, bereits erwartet. Wer sich durch langjährige Freundschaften schon kannte, fiel sich sofort in die Arme. Die Neulinge warteten noch gespannt auf ihre unbekannten Gastgeber. Einige Teilnehmer wurden auf eigenen Wunsch in einem Hotel untergebracht, während die Mehrheit der Reisenden in Gastfamilien blieb. Am nächsten Morgen gab Kendals Bürgermeisterin Clare Feeney-Johnson - den Rintelnern von ihrem Besuch auf dem Altstadtfest bekannt - einen Frühstücksempfang in ihrem Amtsraum. Liesa Luchtmeier, Vorsitzende des Vereins für Städtepartnerschaften, überbrachte bei der Gelegenheit Grüße von Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz sowie des Rintelner Rates und übergab die Gastgeschenke der Stadt. Ein Mitarbeiter der Verwaltung Kendals zählte dann die wichtigsten Entwicklungsschritte der Stadt auf und erläuterte die Bedeutung einiger historisch wertvoller Urkunden und Erinnerungsstücke. Der für den Anschluss geplante Stadtrundgang fiel buchstäblich ins Wasser: Es hatte seit dem Morgen geregnet und sollte für den Rest des Tages nicht mehr aufhören. Auch aus dem geplanten Ausflug in den eindrucksvollen Lake District wurde nichts. Die Entschädigung für den verregneten Tag folgte auf dem Fuße: ein Gemeinschaftsabend mit den Gastgebern im Gemeindesaal der United Reformed Church. Auch Bürgermeisterin Feeney-Johnson nahm mit Ehemann Marc sowie Tochter Sasha und Sohn Toby teil. Gäste und Gastgeber stärkten sich an dem Sandwich-Buffetvoller typisch englischer Appetithappen. Zwar mangelten auf beiden Seiten teils die Fremdsprachenkenntnisse, doch das tat den lebhaften Unterhaltungen keinen Abbruch. Die Rintelner verabschiedeten sich am Ende des Abends mit dem Gefühl, eine schöne Zeit unter Freunden verbracht zu haben. Tags darauf strahlte die Sonne: Die Tour in den Lake District konnte starten. Auch etliche englische Gastgeber nahmen an dem Ausflug teil. Zunächst ging es nach Haverthwaite, von dort aus mit der Dampfeisenbahn nach Lakeside am See Windermere. 40 Minuten benötigte die Gruppe, um per Boot über diesen größten natürlichen See Englands und zum beliebten Ausflugsort Bowness zu kommen. Die anschließende Rundfahrt durch den Lake Districtbot atemberaubende Aussichten auf Seen und Berge. Der Abend war wieder den Gastgebern vorbehalten, wobei auch die im Hotel untergebrachten Reiseteilnehmer zum Abendessen in die Gastfamilien eingeladen wurden. Der Abschiedstag war schneller gekommen als gedacht, und so mancher Rintelner wäre gern länger geblieben. Doch jeder brach mit einer Gewissheit im Gepäck Richtung Heimat auf: Von Rinteln nach Kendal sind es 1150 Kilometer. Eigentlich gar nicht so viel - zumindest nicht mit dem Bus.




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