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Umbau in der St.-Joseph-Kirche

Altar wird gesenkt: Weniger Abstand zur Gemeinde

Stadthagen (sk). Die katholische Kirche St. Joseph in Stadthagen an der Bahnhofstraße, erbaut in den Jahren 1886/87, wird in zwei Bauabschnitten renoviert und umgebaut. Die Maßnahme, getragen vom bischöflichen Generalvikariat in Hildesheim als Bauherrn, ist im Planungsstadium. Die endgültige Ausprägung der Umbauten, die Kosten und der Baubeginn stehen noch nicht fest.

Die bislang 3000 Mitglieder zählende katholische St.-Joseph-Gemeinde steht in einem ereignisreichen Jahr. Durch die Zusammenlegung von Gemeinden im Bistum Hildesheim wächst die Stadthäger Gemeinde um 2000 Mitglieder (wir berichteten). Außerdem bekommt die St.- Joseph-Gemeinde einen neuen Pfarrer, da Dechant Klaus Voß (67)in den Ruhestand wechselt. Und schließlich nehmen Handwerker die Kirche in Beschlag. Die Heizungsanlage im Gotteshaus muss erneuert werden. Die dringend notwendige Maßnahme ist zudem Anlass, lang gehegte Umbaupläne zu verwirklichen. Im wesentlichen betrifft dies den Altarbereich. Dieser setzt sich bislang fünf Stufen hoch vom Niveau der Kirchenbänke und den Gottesdienstbesuchern ab und soll nun, so Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Tuschhoff, auf drei Stufen abgesenkt werden. Die Entfernung zur Gemeinde wird dadurch verringert, zumal da der Altar vorgerückt werden und der nach wie vor erhöhte Altarraum wie eine Zunge in das Kirchenschiff ragen soll. Die Umbaumaßnahmen ermöglichen außerdem eine bessere Nutzung des Raumes für Chor- und Instrumentalbeiträge. In der gesamten Kirche wird der Fußboden, bislang belegt mit Solnhofener Kalksteinplatten, erneuert. Ferner erhält die Kirche, die 1953 im westlichen Teil um ein Querschiff erweitert wurde, zwei neue kleinere Anbauten. Im Nordwesten wird eine neue Sakristei angegliedert. Die bislang im Südwesten gelegene und auf zwei Ebenen untergebrachte Sakristei ist zu klein. Auf der Südseite erhält die Kirche einen Beichtraum. Der hohe helle Raum löst das bisherige schrankähnliche hölzerne Beichtgestühl ab, wird bequem auch für Rollstuhlfahrer zugänglich sein und bietet einladende Gesprächsatmosphäre. Wann mit dem Umbau - betreut vom hannoverschen Architekturbüro Wruck und Bähre - begonnen wird und welche Kosten letztlich zu veranschlagen sind, ist noch nicht bestimmt. Die Planung ruht derzeit. Der neue Pfarrer der Gemeinde, der im Laufe des Jahres erwartet wird, solle "nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden", so Voß. Voß bleibt noch bis zur Jahresmitte Pfarrer der St. Joseph-Gemeinde.




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