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Ortsrat Nienstedt verzichtet auf neuen Straßennamen im Neubaugebiet

Alt-Anlieger behalten ihre Adresse

Nienstedt (jhr). Wünsche sind da, Geld nicht – den Mitgliedern des Ortsrates Nienstedt ist die finanzielle Lage der Stadt durchaus bewusst. „Natürlich wäre es schön, wenn wir Straßen wie die Alte Mühle oder Am Osterwohl endlich sanieren lassen könnten, aber wir wissen auch, wie wenig Geld für Straßenausbau zur Verfügung steht“, sagt Ortsbürgermeister Wilfried Hücker. Während der Sitzung am Dienstagabend berieten die Ortsratsmitglieder über die ihren Ort betreffenden Haushaltsansätze.


Zu entscheiden hatten die Vertreter lediglich über drei Posten: Repräsentationsmittel in Höhe von 163 Euro, Ortsratsmittel für die Pflege der örtlichen Gemeinschaft in Höhe von 390 Euro und einem Zuschuss für die Ortsteilbücherei in Höhe von 230,20 Euro. „Immerhin nicht weniger als im Vorjahr, daher stimmen wir dem Vorschlag des Haushaltsentwurfes zu“, erklärt der Ortsbürgermeister, gibt aber auch zu bedenken, dass bei diesen Summen keine Zuwendungen an die örtlichen Vereine möglich sein werden.

Dem Vorschlag der Verwaltung folgten die Ortsratsmitglieder auch beim Thema Straßennamenfestsetzung: Im Neubaugebiet Lärchenweg/Birkenhöhe sollen auch die neu anzulegenden Verkehrsflächen die Namen der vorhandenen Straßen tragen – die neu zu erstellende Fläche verbindet die bestehenden Straßen.

Eine Umbenennung würde auch Auswirkungen auf zehn bereits vorhandene Grundstücke und die Hausnummern von Alt-Anliegern bedeuten, sie müssten kostenintensiv Ausweise und sonstige Unterlagen ändern lassen.



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