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Einzelne Partikel waren nach neuesten Erkenntnissen gefährlich

Also doch: Vulkan-Asche hätte Flugzeuge schädigen können

Washington. Ist es wirklich erforderlich gewesen, nach Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April vergangenen Jahres den Luftraum über Europa zu sperren? Ja, bestätigt jetzt eine gemeinsame Studie der Universität von Island und der Universität von Kopenhagen: Die einzelnen Aschepartikel waren so hart und scharfkantig, dass sie Flugzeuge durchaus hätten schädigen können, schreiben die Forscher in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS). Bei Ausbruch des Vulkans am 14. April 2010 hatte Gletschereis das aufsteigende Magma blitzschnell abgekühlt und es in kleinste Partikel zerrissen, woraufhin der Vulkan eine riesige Aschewolke mehrere Kilometer hoch in die Luft geschleudert hatte.

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull bricht gerade aus. Foto: dpa

Autor:

Brigitte Osterath


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