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"Rintelner Geschichten" mit Walter Schlame: Rund 50 Zuhörer bei Lesung in der Bücherei

Als Himbeersträuche Kinderhände zerkratzten

Rinteln (rd). Um "Rintelner Geschichten" zu hören, haben am Sonnabend rund 50 Zuhörer den Weg in die Stadtbücherei zur Lesung von Walter Schlame gefunden.

Der in Rinteln geborene und aufgewachsene Autor begann den Abend mit einigen Episoden aus seinem 2007 erschienenen Roman "Mein blauer Großvater". In der Geschichte um den 13-jährigen Götz, der ein Hochwasser in seiner Heimatstadt erlebt, ließen sich viele Parallelen zu Rinteln erkennen - was das eine oder andere Schmunzeln und Kichern bei den Besuchern auslöste. Weiter ging es mit Geschichten aus Schlames Kindheit, die er ursprünglich für seine Enkeltöchter aufgeschrieben hatte. Mit den Beiträgen aus seinem Buch "Eigentlich sollte ich Gerhard heißen" traf er den Nerv des überwiegend älteren Publikums. Viele erinnerten sich lebhaft an ihre eigene Kindheit - schließlich musste fast jeder als Kind bei der Gartenarbeithelfen und sich an Himbeer- und Stachelbeersträuchern die Hände zerkratzen. Bereits in der Pause entbrannte ein reger Erfahrungsaustausch über die damals üblichen Hausschlachtungen und das leidige Entleeren der hauseigenen Klärgruben. Im zweiten Teil ging es dann um tagelang vorbereitete "große Reisen" von Rinteln nach Veltheim mit der Deutschen Reichsbahn, Gewichtskontrolle an der Bahnhofsgaststätte und kratzende Wollstrümpfe. Schlames Bücher können in der Stadtbücherei entliehen oder in der Buchhandlung Droste gekauft werden.




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