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Historischer Kurbelinduktor für die Sammlung des Museums

Als der Strom in die Stadt kam

BAD MÜNDER. Immer wieder kann sich das Museum Bad Münder über seltene Stücke, teils Dachbodenfunde, teils in Vitrinen aufbewahrt, freuen. Günter Bargmann und Dirk Papenburg haben dem Team im Wettbergschen Adelshof jetzt eine museale Besonderheit spendiert: einen Kurbelinduktor.

Günter Bargmann mit Kurbelinduktor. Foto: jhr

Der stammt aus der Zeit, als die Elektrifizierung in Bad Münder und den Ortsteilen noch in den Kinderschuhen steckte. Der etwa schuhkartongroße Holzkasten mit der Kurbel an der Seite war, als er um 1925 in der Firma Bargmann Einzug hielt, ein wichtiges Werkzeug. Er wurde genutzt, um Widerstandsmessungen durchzuführen – und die waren unter anderem notwendig, um die ausreichende Erdung sicherzustellen.

Günter Bargmanns Vater Willi betreute mit seinem Elektrogeschäft in den 1920er-Jahren nicht nur Privathaushalte, auch größere Unternehmungen setzten auf fachliche Expertise. Und so war Bargmann auch für die Elektroanlagen großer Sägewerke und Möbelfirmen zuständig. Mit dem Kurbelinduktor, der eine eigene Stromversorgung benötigte, hatte er ein extrem wartungsarmes, jederzeit zu nutzendes und ortsunabhängiges Gerät zur Hand. Bei der Übergabe des Betriebs ging der Kurbelinduktor auch an Dirk Papenburg über – gemeinsam mit Günter Bargmann entschied er, das Gerät dem Museum zu übergeben.jhr



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