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Wir konsumieren – rund um die Uhr

Alles. Immer. Pausenlos.

Die Griechen hatten einst zwei Zeitgötter: Kairos und Chronos. Während Kairos als die Gottheit für den günstigen Augenblick galt, symbolisierte Chronos den Gott der Zeit. Und der stand oft genug mit der Knute hinter den Sterblichen. Chronos (auch der Name Chronometer für Uhr rührt übrigens daher) scheucht uns heute mehr denn je, und Kairos wirkt überall und fast allzeit, denn inzwischen ist für beinahe alles immer der günstige Augenblick, zumindest, wenn es um Konsum geht. 24/7 ist die Abkürzung für grenzenlose Verfügbarkeit hinsichtlich der Uhrzeit. 24 Stunden an sieben Tagen ist das Extrem, das Hotlines anbieten oder Internet-Shops. Und auch im Leben außerhalb des Netzes ist „Entgrenzung“ angesagt. 19.30 Uhr – Lust auf neue Hose? Kein Problem.. 23 Uhr – Bierdurst? Ab zur Tankstelle. Ist das wirklich ein Segen? Oder vielmehr ein Fluch? Und entspricht diese Entgrenzung den Bedürfnissen?

Genuß zu jeder Zeit: Hamburger und Pommes gibt’s auch mitten in der Nacht noch in Hameln.  Foto: Wal

Autor:

Christa Koch


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