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Behörden wollen Genehmigungsverfahren schnell abschließen

Alleingang ohne Konsequenzen

Auhagen/Sachsenhagen (jpw). Der Alleingang der Gemeinde Auhagen, die Radtrasse entlang der Landesstraße 440 bereits vor der offiziellen Genehmigung zu bauen, hat keine Konsequenzen. Im Gegenteil, die beteiligten Behörden wollen sich um einen schnellen Abschluss des Verfahrens bemühen.

Der feingeschotterte Radweg zwischen Auhagen und Sachsenhagen entlang der L 440 soll spätestens im nächsten Frühsommer fertiggestellt sein. Mit diesem Ergebnis ist ein Gespräch zwischen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Hameln, dem Straßenverkehrsamt, der Gemeinde Auhagen, der Samtgemeinde Sachsenhagen, der Stadt Sachsenhagen und dem Amt für Wasser und Straßen des Landkreises Schaumburg zu Ende gegangen. Den Grund für diese Zusammenkunft hatte die Gemeinde Auhagen geliefert, die nach einem einstimmigen Ratsbeschluss aus Ärger über die lange Planungszeit den Bau der Trasse vollzogen hatte, ohne die endgültige Plangenehmigung abzuwarten. "Wir rechnen jetzt mit der Fertigstellung im Frühsommer", sagte Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln, der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Er habe von den "Unstimmigkeiten aus der Zeitung erfahren", hob aber hervor, dass man mit allen Beteiligten ein "gutes Gespräch" gehabt habe. Dass das Genehmigungsverfahren jetzt zügig abgeschlossen werden soll, das betonte auch Landkreis-Sprecher Klaus Heimann. Die noch ausstehende Beteiligung der Träger öffentlicher Belange könne schnell vollzogen werden. Sorge macht den Beteiligten, dass die Trasse nun halb fertig ist und so möglicherweise ein neuer Gefahrenpunkt für die Fahrradfahrer entstanden sei, hieß es. Auf die ursprüngliche Bedingung, dass die Verkehrssicherheitskommission des Landkreises die Strecke zunächst in Augenschein nehmen muss, wurde vonseiten der Behörden verzichtet. Wann die andere Hälfte der Trasse auf dem Gebiet der Stadt Sachsenhagen fertiggestellt wird, ist noch nicht klar. Der Vertreter der Stadt, Egbert Lichtinger, hatte vor dem Gespräch betont, erst die Plangenehmigung abwarten zu wollen. Jetzt sagte er auf Anfrage kurz und knapp: "Das lasse ich den Rat entscheiden."




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