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Die Jüngsten stellten ihr Feuerwehrwissen unter Beweis

Alle 64 Kinder erhielten die Jugendflamme

Hameln. Eigentlich stehen bei den Kinderfeuerwehren Spaß und Spiel im Vordergrund. Doch einmal im Jahr wollen die jüngsten Nachwuchs-Brandschützer auch mal zeigen, was sie so alles über die Feuerwehr schon gelernt haben. Dann stellen sie sich den Prüfungen zur Kinderflamme, wie jetzt wieder 64 Mädchen und Jungen aus drei Hamelner Kinderfeuerwehren in der Feuerwache Hameln.

Bei der Abnahme der Kinderflamme sind die Mitglieder der „Kleinen Löschratten“, der „112-Kids“ und der „Feurigen 13“, wie die Kinderfeuerwehren aus Hameln, Tündern und Afferde heißen, mit gespannter Aufmerksamkeit dabei. „Wenn wir mit den Kindern zu Hause üben, geht es noch recht locker zu. Aber auf der Fahrt zur Feuerwache merkt man aber, wie die Anspannung steigt. Dann wird es ganz ruhig im Auto“, berichtet der Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehren bei der Kreisjugendfeuerwehr und gleichzeitig Kinderfeuerwehrwart in Tündern, Mario Meyer. Drei verschiedene Stufen gibt es bei der Kinderflamme, von 1 bis 3. „Wobei alle drei Stufen einmal im Jahr nur nacheinander erworben werden können. Da es die Kinderfeuerwehren noch nicht so lange gibt, konnten wir daher die Stufe 3 nun erstmals im Landkreis abnehmen“, erklärt Mario Meyer.

Nachdem die kleinen Löschkids in ihren Gruppen eingeteilt waren, konnte es losgehen. Bei der „Kinderflamme 1“ zum Beispiel müssen die Kinder über den Notruf Bescheid wissen, ihre Adresse und die Aufgaben der Feuerwehr kennen. Aber sie durften auch an der Kübelspritze Figuren umspritzen, was natürlich am meisten Spaß gemacht hat. Bei der „Kinderflamme 2“ geht es darum, dass ein Notruf abgesetzt werden muss, eine Kerze richtig angezündet und gelöscht wird, Feuerwehrgeräte erkannt oder eine Hindernisstrecke als Gruppe bewältigt werden muss. „Bei der erstmals durchgeführten Abnahme zur ,Kinderflamme 3‘ geht es um Themen, wie die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes aufzählen oder einen Feuerlöscher bedienen zu können. Als Gruppe müssen Feuerknoten, Fragebogen und Bastelarbeit erledigt werden“, erzählt der Fachbereichsleiter. Was die Mädchen und Jungen so können, davon überzeugten sich zu Anfang auch Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese und Tünderns Ortsbürgermeisterin Elke Meyer sowie der Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit. Stadtbrandmeister Gerhard Rathing hatte sogar eine Fragestation übernommen.

Und zur Verleihung der Kinderflammen war der stellvertretende Landrat Torsten Schulte erschienen. Er, wie die anderen Ehrengäste auch, freute sich über eine so große Kinderschar, lobte den Einsatz der Jüngsten und übernahm zusammen mit Stadtbrandmeister Rathing, Kreisjugendwart Kurbgeweit, dem Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Klemme und dem Ortsbrandmeister von Tündern, Horst Tuckfeld, die Verleihung der Abzeichen, die sich die Kleinen voller Stolz anheften ließen. Denn alle Teilnehmer hatten ihre Aufgaben gemeistert. So konnte die „Kinderflamme 1“ 25-mal verliehen werden, die „Kinderflamme 2“ 22-mal und die „Kinderflamme 3“ 17-mal. tis




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