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Duell der Bezirksliga-Absteiger auf der Deisterwiese / Bernd Riesner bangt um Holger Heise und Ruzmir Mehic

Algesdorfer "Hurrastil" gegen Extener "Kaltschnäuzigkeit"

Kreisliga (seb). Am Sonntag steigt auf der Deisterwiese in Algesdorf das Duell der beiden Bezirksliga-Absteiger. Der heimische TSV empfängt den TSV Eintracht Exten.

Erst Torschütze und dann eine rote Karte: Der Algesdorfer Steffe

Beide Mannschaften haben so ihre Probleme. Die Heimelf kassierte schon 13 Gegentore in sechs Spielen, schoss aber auch 16. Das krasse Gegenteil sind die Gäste. In fünf Partien musste Eintracht-Keeper Christian Krohn erst einmal hinter sich greifen, allerdings fehlt es den Extener Spitzen an Durchschlagskraft. Nur sechs Treffer konnte Trainer Bernd Riesner bisher bejubeln. In Sachen Torgefährlichkeit hofft Riesner auf dem Weg der Besserung zu sein. Im Pokal netzte die Eintracht acht Mal gegen den TSV Krankenhagen ein und in einem Testspiel gegen den FC Laßbruch/Silixen erzielte der Angriff drei Tore. Personelle Änderungen kann Riesner nicht vornehmen, da Stürmer Matthias Appel verletzt bis zur Rückrunde ausfällt. "Wir müssen ein Tor schießen, dann bin ich optimistisch, dass wir drei Punkte holen. Ein Sieg gebe zudem Selbstvertrauen für das Top-Spiel am Dienstag gegen den TuS Rehren A.O.", weiß Riesner. Holger Heise und Ruzmir Mehic sind angeschlagen. Algesdorfs Trainer Volker Krause sah beim 4:3-Erfolg bei Aufsteiger Beckedorfer SV eine gute Algesdorfer Mannschaft. Die Spielanlage stimmte und es wurden sich sogar in Unterzahl eine Fülle von Torchancen erspielt, die zu Toren führten. Trainer Volker Krause warnt vor dem nächsten Gegner: "Exten ist sehr gefährlich. Jede Unachtsamkeit bestraft die Eintracht mit einem Gegentor. Wir streben einen Dreier an, wollen aber nicht ins offene Messer laufen." Ein Heimerfolg wäre sehr wichtig, denn der TSV hat danach noch die schwierigen Spiele in Sachsenhagen und gegen Lüdersfeld zu bestreiten. "Alles Top-Teams. Mit drei Niederlagen sind wir im Keller. Das wollen wir vermeiden", erklärt Krause, der auf Steffen Radai und Holger Meyer verzichten muss.

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