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Heimatverein feiert 65-jähriges Bestehen

Aktiv für Fischbeck

FISCHBECK. Den Trend der Zeit hat Michael Kipp, Vorsitzender des Heimatvereins, auf den Punkt gebracht.

„Vereinsaktivitäten kennzeichnen sich leider durch die allgemein abnehmende Bereitschaft zum Ehrenamt. Aber nicht so im Heimatverein, daher feiern wir heute das 65-jährige Bestehen unseres aktiven und lebendigen Vereins.“ Rund 120 Mitglieder und Gäste des Heimatvereins feierten im Schaumburger Hof. Unter ihnen der Männergesangverein Fischbeck. Und dessen musikalisches Repertoire ist weitgesteckt. Udo-Jürgens-Klassiker „Griechischer Wein“ ertönte ebenso wie Frank Sinatras „My Way“ und das bekannte Fischbeck-Lied, vom Chor und den Gästen gemeinsam intoniert.

Ausgezeichnet wird am Abend der ehemalige Vorsitzende Werner Schrandt. Er hat die Geschicke des Vereins über den langen Zeitraum von zwölf Jahren bis 2013 geleitet und vor allem seinen Stempel aufgedrückt. Der Verein dankt ihm mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für sein Engagement. Auch der Gesangsverein, in dem Schrandt ebenfalls Mitglied ist, feiert den neuen Ehrenvorsitzenden musikalisch mit dem sehr feierlichen und sehr präzise intonierten „Oh Isis und Osiris“ aus Mozarts „Zauberflöte“. Als unterhaltsame Überraschung für die Gäste gibt es ein „Jubiläums-Schinkenschätzen“. Gar nicht mal so einfach, denn der ist Bestandteil eines kompletten Präsentkorbs inklusive obligatorischer Sektflasche. Den Korb mit nach Hause nehmen kann Rüdiger Schaper. Er lag mit seiner Schätzung am dichtesten dran am tatsächlichen Gewicht des Schinkens.

Den Abschluss des Festaktes bildet ein Rückblick auf die 65-jährige Vereinsgeschichte mit einer sehr humorvollen Powerpoint-Präsentation. Aus den Annalen des Vereins hat Vorsitzender Michael Kipp gemeinsam mit seinem Organisationsteam manch witzige Anekdote gekramt, aber auch interessante Fakten zusammengetragen. Ganz deutlich hervor tritt dabei die Tatsache, dass der Heimatverein im Dorfleben eine tragende Rolle spielt. Für seine Präsentation erhält Kipp vom restlichen Vereinsvorstand einen Frühstücksgutschein als Anerkennung für sein Engagement. Und der bedankt sich natürlich mit markigen Worten: „Ohne dieses Super-Team an meiner Seite wäre vieles gar nicht möglich!“ boh

2 Bilder
Martina Grohowski zeigt den Präsentkorb. Geschätzt werden sollte nur das Gewicht des Schinkens. FOTO: boh



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