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Schwerpunktkontrollen

Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht - die Bilanz

HAMELN/HANNOVER.  Am Montag fand ein bundesweiter Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr statt, an dem auch die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und die Polizeidirektion Hannover teilnahm.

Dieser Tag wurde von der Konferenz der Verkehrsminister der Länder initiiert. Ziel dieser Aktion war unter anderem, durch (gemeinsame) Kontrolltätigkeiten von Verkehrsbetrieben und Polizei die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich des Tragens einer Mund-Nasen-bedeckung weiter zu sensibilisieren und die Anzahl der Personen, die eine Mund-Nasen-Bedeckung verweigern, weiter zu verringern."Die Infektionszahlen befinden sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Aus diesem Grund sind Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Abstände und Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung enorm wichtig, um das Corona-Virus einzudämmen und somit zum Schutz aller beizutragen", sagt der Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen Uwe Lührig. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/ Holzminden wurde bei den Kontrollen vom Ordnungsamt und Mitarbeitenden des ÖPNV unterstützt. Dabei wurden die Kontrollen vornehmlich an Haltestellen durchgeführt. Der Fokus lag hierbei unter anderem auch auf dem Schülerbeförderungsverkehr. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass sich insbesondere Schüler an den Haltestellen und im Bus vorbildlich verhielten. Gespräche mussten vorrangig mit erwachsenen Personen an Bushaltestellen geführt werden. Sie wurden ermahnt und auf mögliche Konsequenzen hingewiesen. "Es ist erfreulich, dass sich der Großteil der Menschen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen an die Maskenpflicht hält. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten durchweg Verständnis für die Kontrollen und die Notwendigkeit der Maßnahmen", resümierte auch der Polizeipräsident. In dem Zeitraum von 10 bis 16 Uhr wurden mehr als 60 Kontrollen durchgeführt und 62 Verstöße (ausschließlich Verstöße gegen den Mund-Nasen-Schutz) festgestellt. Mit Blick auf die derzeitige Entwicklung und die kalte Jahreszeit appelliert Uwe Lührig, besonnen zu bleiben: "Nur, wenn wir die Vorgaben einhalten, können wir die Infektionszahlen weiter senken und einen erneuten Anstieg verhindern. Wir werden auch in den nächsten Wochen Kontrollen, unter anderem im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs, durchführen und bei Verstößen konsequent einschreiten. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Verständnis für die Maßnahmen."

Auch Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Hannover unterstützten die Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr in der Landeshauptstadt und Region Hannover und ahndeten Verstöße.

Ähnlich zum Vorgehen des landesweiten gemeinsamen Kontrolltages im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft "Wir tragen Maske" am 2. September und eines Aktionstages der PD Hannover am 11. Novembers, welche in der Landeshauptstadt Hannover und in der Region Hannover stattfanden, führten auch am Montag die Nahverkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und die Regiobus Hannover GmbH mit Unterstützung der Landes- und Bundespolizei Schwerpunktkontrollen der Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr durch.

Zwischen 10 und 17 Uhr überprüften die Beamten der PD Hannover bei den Schwerpunktkontrollen in Bussen und Bahnen als auch an Haltestellen, in Stationen sowie in Bahnhöfen in der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung. Fahrgäste wurden für das Thema der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung weiterhin sensibilisiert. Gleichwohl wurden festgestellte Verstöße gegen die Maskenpflicht konsequent geahndet.

Insgesamt wurden in der Landeshauptstadt Hannover 179 Personen auf die Notwendigkeit des Tragens eines Mund-Nase-Schutzes hingewiesen und 110 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In der Region Hannover führten die Beamten 189 Ansprachen durch und veranlassten die Einleitung von fünf Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Bei der Schwerpunktkontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nachkam. Grundsätzlich zeigte sich eine positive Resonanz der Bevölkerung bezüglich der polizeilichen Maßnahmen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung bzw. diejenigen, die sie falsch trugen, zeigten sich größtenteils einsichtig.




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