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Erfolge im Damen- und Herrendoppel / 28. Rintelner Pokalturnier bricht alle Rekorde /Über 300 Spieler

A-Klassen-Siege für Stefanie Aits und Philip Radecker

Badminton (as). Die verantwortlichen Mitglieder der Badmintonsparte der VT Rinteln um Abteilungsleiter Stefan Engler konnten es im Vorfeld des Rintelner Pokalturniers kaum fassen. Knappüber 300 Spieler hatten für das "RiPo 2008" gemeldet, dies bedeutete eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von gut 20 Spielern.

Aus ganz Norddeutschland reisten die Aktiven zum Saisonausklang an die Weser, um dort in vier Spielklassen ihre Sieger zu ermitteln. In der höchsten Spielklasse A spielte Stefanie Aits im Mixed an der Seite ihres Bruders Sven. Als Gruppenzweite reichte es aber nicht zum Einzug ins Halbfinale. Im Dameneinzel lief es für Stefanie Aits schon besser. Als Gruppenerste wartete im Halbfinale Samantha Rout aus Steinheim. Mit 17:21/21:15 und 17:21 musste sich die Rintelnerin knapp geschlagen geben, gewann jedoch das Spiel um Platz drei mit 21:14 und 21:16 gegen die Nienburgerin Denise Jäger. Im Damendoppel mit ihrer Partnerin Alexandra Schmedtje konnte Stefanie dann auftrumpfen. Das Halbfinale gegen Rout/Tschauder wurde deutlich mit 21:10 und 21:8 gewonnen. Das Finale gegen die Bielefelderinnen Kowatsch/Ehlenbröker entwickelte sich dann zu einem echten Krimi. Satz eins ging mit 21:18 an Aits/Schmedtje, Satz zwei mit 18:21 an die Bielefelderinnen. Im entscheidenden dritten Satz behielten Aits/Schmedtje dann mit 21:15 die Oberhand und holten den Turniersieg. Die besten Spiele des Turniers sahen die Zuschauer im Herrendoppel der A-Klasse. Hier konnten sich zwei ehemalige Rintelner in den Vordergrund spielen. Philip Radecker startete zusammen mit dem Bremer Regionalligaspieler Kutlu Arslan und Eike Westermann an der Seite seines Bremer Vereinskameraden Tobias Langpaap. Im Halbfinale trafen Westermann/Langpaap auf die Paarung Fichtner/Krieger aus Heidkrug und zogen nach einem 21:16/19 ins Finale ein. Wesentlich spannender war die Partie von Arslan/Radecker gegen den Zweitligaspieler Löll und seinem Partner Detering aus Wesel. Im ersten Satz mussten sich Arslan/Radecker knapp mit 24:26 geschlagen geben, doch dann wurden sie vom Rintelner Publikum getragen. Mit 21:19 und 21:16 drehten sie das Match und zogen ins Finale ein. Arslan/Radecker konnten dort ihr druckvolles Spiel durchsetzen und sicherten sich mit 21:17 und 21:15 den Titel. Im Herreneinzel der A-Klasse sicherte sich Eike Westermann den zweiten Platz hinter seinem Doppelpartner Tobias Langpaap. Die Schaumburger Teilnehmer konnten teilweise durch sehr gute Platzierungen auf sich aufmerksam machen. So erreichten Patrick Beißner/Bettina Krachudel (SG Eilsen/Bückeburg) einen starken zweiten Platz im Gemischten Doppel B, genauso wie Axel Kretzschmar und Jerome Kemker (VT Rinteln) im Herrendoppel D. Platz drei belegten die Rintelner Paarungen Franziska Brakemeier/Nadine Reimann im Damendoppel D sowie Stephan Rinne/PietGassmann im Herrendoppel D. Die Vereinswertung konnten die Spieler von Hannover 96 für sich entscheiden, die mit 25 Aktiven angetreten waren. Das "RiPo" war dieses Jahr die letzte Station der erstmals ausgetragenen Final-Four- Turnierserie, die sich aus vier Turnieren im Raum Braunschweig/Hannover zusammensetzt. Auch hierfür gibt es eine Gesamtwertung, die dieses Jahr an Katrin Engelkes aus Vechelde ging. Platz zwei ging an Stefanie Aits. Einige Bedenken im Vorfeld des Turniers aufgrund der hohen Teilnehmerzahl erwiesen sich als völlig unbegründet. Das letzte Spiel war auch aufgrund der neuen Kapazität von 15 Feldern am Sonntag um 18.15 Uhr beendet. Einige Zahlen, die für sich sprechen: Es wurden fast 600 Spiele an zwei Tagen in 20 Stunden gespielt. Dabei wurden circa 2000 Federbälle verbraucht. Über 30 Aktive der Badmintonsparte sorgten für einen reibungslosen Turnierablauf. Zu festen Turnierbestandteilen haben sich die Anwesenheit eines Physiotherapeuten und eines Badmintonverkaufsstandes entwickelt. Auch die große Spielerparty am Samstagabend mit DJ Andreas Jeschke wurde wieder super angenommen. So zog Abteilungsleiter Stefan Engler dann auch zufrieden Bilanz: "Das 'RiPo' hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Das diesjährige Turnier hat wieder neue Maßstäbe gesetzt."




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