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Ahnsen macht Weg für Klinikum frei

Ahnsen. Mit sechs Ja- gegen drei Nein-Stimmen bringt der Rat Ahnsen Mittwochabend vor etwa 100 Bürgerinnen und Bürgern im Mehrzweckhaus den Bebauungsplan für die Erschließungsstraße zum in der Feldmark geplanten Klinikum auf den Weg; gegen den Aufstellungsbeschluss votieren Jürgen Schmökel (SPD), Kristina Landfester (SPD) und Ralf Zuschlag (CDU). Der Graben verläuft also quer durch die Fraktionen.

Im Vorfeld der Entscheidung verliest die „Bürgerinitiative gegen den Bau eines Krankenhauses in der Feldmark Vehlen“ eine Petition und legt dem Ortsparlament eine Liste mit 332 Unterschriften von Ahnsern vor, die sich gegen eine Zuwegung zum Klinikum über Ahnser Gebiet aussprechen.

Anstelle des im Krankenhaus liegenden Bürgermeisters Heinz Grabbe führt Klaus Hartmann (SPD) während der Sitzung Regie; der Vizebürgermeister verdoppelt angesichts der großen öffentlichen Resonanz die den Zuhörern für Fachfragen eingeräumte Zeit von zunächst 30 auf am Ende 60 Minuten. Erst als Grundsatzkritik aufs Tapet kommt, die das, was die Politiker zu entscheiden haben, nicht berührt und sich das Wechselspiel von Rede und Gegenrede im Kreise zu drehen beginnt, lässt Hartmann um 20.45 Uhr abstimmen - mit dem obigen Ergebnis.




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