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Teilnahme am Wettbewerb zur digitalen Bildung

AEG-Geschichtskurs bewegt Ideen

Hameln. Wie sieht interaktiver Unterricht aus? Welche Möglichkeiten schafft die digitale Technik? Dies kann derzeit der zweistündige Geschichtskurs am Albert-Einstein-Gymnasium von Herrn Ihrke mithilfe des Wettbewerbs der Initiative „digitale Bildung neu denken“ herausfinden. Der Wettbewerb findet bundesweit zum vierten Mal statt. Schüler der Klassenstufen sieben bis elf können daran teilnehmen. Ziel ist es, innerhalb von sechs Wochen mit bereitgestellten Tablets ein Projekt zu entwerfen. Dabei sind den Schülern inhaltlich oder methodisch keine Grenzen gesetzt. Die Initiative will mit diesem Wettbewerb die digitale Bildung an Schulen fördern. Die moderne Technik birgt viel Potenzial, allerdings suchen die Didaktiker nach der Sprache, die Schüler anspricht. Ausgezeichnet werden die drei besten Ergebnisse innerhalb der Alterskategorien durch eine Jury, die aus Professoren, Schulleitern sowie eines Mitarbeiters der Firma Samsung Electronics GmbH besteht. Der Kommunikationskonzern finanziert die technische Ausstattung dieses Projekts und hat drei Preise ausgeschrieben.

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Um möglichst gut in diesem Wettbewerb abzuschneiden, hat sich der AEG-Geschichtskurs in fünf Gruppen eingeteilt, die sich jeweils ein Thema ausgesucht haben. Dabei geht es um die Protestkultur zwischen 1949 und 1989 in der BRD und DDR. Das reicht von Hippies, der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung, über die 68er-Bewegung und die Rote-Armee-Fraktion bis zur Punkbewegung in der DDR. Ziel ist es, die Informationen möglichst kreativ mithilfe der Tablets darzustellen – dies wollen die Schüler in Form von animierten, kleinen Filmen oder selbst gemalten Comics erreichen.

Nach der ersten Stunde, in der man sich mit den Tablets beschäftigt hatte, waren alle motiviert, konzentriert und auch fasziniert bei der Arbeit. Die Schüler beschrieben es als interessant, abwechslungsreich und auch „cool“. Es sind viel mehr Mittel verfügbar, als gedacht – es war möglich, mit den Tablets Storyboards und Mindmaps zu entwickeln und sich an das Videoschneideprogramm heranzutasten. „Der Kurs freut sich auf die weitere Projektarbeit“, wie Franziska Fette und Dominika Pisula berichten.

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  • Mit den Tablets und der Figurenkulisse drehen die Schüler Videos. pr


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