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Kirchengemeindeöffnet Türen

Adventsandachten - bei Sülbeckern daheim gestaltet

Nienstädt (han). Die Kirchengemeinde Sülbeck lädt zur Teilnahme am "Lebendigen Adventskalender" ein. In Anlehnung an den beliebten Weihnachtskalender soll in der Gemeinde jeden Tag eine Tür aufgehen. Zurzeit werden noch Gastgeber gesucht, die bei sich zu Hause Adventsandachten gestalten möchten.

"Kommt Zeit, kommt Advent" lautet das Motto der vorweihnachtlichen Aktion. Bereits zum vierten Mal organisieren die Sülbecker Pastoren Hartmut Ahrens und Andreas Hecht den Adventskalender. Vom 1. bis zum 23. Dezember sollen Kirchenmitglieder aus den Ortsteilen der Gemeinde Nienstädt in ihren Domizilen Andachten ausrichten, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Die besinnlichen Zusammenkünfte beginnen jeweils montags bis sonnabends um 18.15 Uhr, für die Adventssonntage sind keine "Privat-Andachten" vorgesehen. Das Angebot richtet sich nicht ausschließlich an Privathaushalte, Betriebe können sich ebenso beteiligen. "Auch der Kindergarten Liekwegen hat bereits eine Andacht gestaltet", erinnert sichHecht. In der Regel seien 20 bis 30 Gäste mit dabei. Die rund 20-minütigen Andachten können sowohl draußen als auch in Innenräumen gefeiert werden. Im Anschluss gebe es oft ein geselliges Beisammensein bei Tee und Gebäck, sagt Ahrens. Zur ersten Andacht bringt der Pastor eine Laterne mit, diein den folgenden Tagen von Gastgeber zu Gastgeber weitergereicht, und am Heiligabend in der Kirche aufgestellt wird. Auf Wunsch kümmert sich die Kirchengemeinde um die musikalische Gestaltung. Gemeindeglieder, die ihre Andacht mit besinnlichen Gitarrenmelodien oder dem klingenden Blech des Posaunenchors umrahmen möchten, melden sich bei Hecht und Ahrens. Ansonsten dürfen die Gastgeber auch selber zum Instrument greifen. Die Inhalte bleiben jedem "Hausherrn" selbst überlassen, es können Gebete, Lieder, Gedichte oder weihnachtliche Geschichten vorgetragen werden. Die beiden Pastoren sind bei der Gestaltung gerne behilflich und übernehmen, falls gewünscht, die Gebete. Interessierte melden sich bis Montag, 10. November, im Pfarrbüro, Küsterweg 1 in Nienstädt, oder telefonisch unter (05724) 84 44. Ein Vorbereitungstreffen ist für Dienstag, 18. November, 19 Uhr, im Gemeindehaus in Nienstädt geplant. Alle Informationen zu den Andachten werden danach im Gemeindebrief veröffentlicht. Mit dem "Lebendigen Adventskalender" will die Kirche "den Glauben in die Häuser tragen", so Ahrens. "Glauben verbindet man meist mit Kirche und Gemeindehaus", gibt Hecht zu Bedenken. Das religiöse Leben solle jedoch nicht nur an "offiziellen" Orten, sondern auch in der Gemeinde, sprich im privaten Bereich stattfinden. "Früher hatten Familien eigene religiöse Riten, die inzwischen verloren gegangen sind", fügt Ahrens hinzu. Sein Kollege erinnert an damalige Missionsandachten, die auf privaten Höfen ausgerichtet wurden. Ziel der Aktion sei es, "ein Stück gelebter Advent fern jeder Konsumhektik zu bieten", so Hecht. "Wir wollen ohne viel Aufwand Momente der Besinnung und der nachbarschaftlichen Begegnung schaffen", ergänzt Ahrens.




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