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Zwei Vereine gehen gemeinsam einen neuen Weg: "1. Kleinenbremer Indoor-Boule-Biathlon"

Acht-Stunden-Spiel mit diversen Kugeln

Kleinenbremen. Den 1. Kleinenbremer Indoor -Boule-Biathlon - eine neu kreierte Sportart, die Boulespielen und Schießen mit dem Luftgewehr beinhaltet - haben die Boulegruppe der Dorfgemeinschaft und der Schützenverein "Freie Hand" Kleinenbremen kürzlich gemeinsam und mit Erfolg ausgerichtet.

Die beiden Initiatoren Bernd Lalla (Leiter der Boule-Gruppe) sowie Friedhelm Tebbe (stellvertretender Vorsitzender des Schützenvereins) haben den Gedanken in die Tat umgesetzt. Für die Veranstaltung wurde kurzerhand der Kleinkaliberstand des Schützenvereins zweckentfremdet. Die 35 Meter lange und drei Meter breite Sandanlage bot Platz genug, um insgesamt drei Boulefelder entstehen zu lassen. Geschossen wurde dann auf der Luftgewehranlage. So konnten sie am Morgen des Veranstaltungstages 25 Boulespieler sowohl aus den eigenen Reihen als auch von anderen Kleinenbremer Vereinen wie dem TuS Kleinenbremen, der Feuerwehr-Altersgruppe, dem Tennisverein sowie auch andere Boule interessierte Personen begrüßen. Aus diesem Fundus wurden anschließend nach den Kriterien "aktive Spieler", "gelegentliche Spieler" sowie "Anfänger" acht Mannschaften zusammengelost. Danach wurden die ersten Kugeln geworfen. Unter erschwerten Bedingungen: Die Boule-Experten mussten auf der ungewohnten Sandbahn, auf der Kugel ja nicht rollt, erst einmal ihre Technik finden. Und die erfahrenen Schützen mussten beim zweiten Schießdurchgang auf die verdeckte Scheibe - im ersten Durchgang hatten sie noch ihren Erfahrungsvorteil nutzen können - klare Rückschläge hinnehmen. Nach rund acht Stunden Boulen und Schießen war die letzte Kugel geworfen, und alle Teilnehmer waren doch ein wenig müde. Schließlich hatte in dieser Zeit jede Mannschaft ein enormes Pensum zu absolvieren: sieben Boulespiele und zwei Schießdurchgänge, in denen je drei Schuss einmal auf eine offene sowie einmal auf eine verdeckte Glücksscheibe abgegeben werden mussten. Damit niemand einen langen Magen bekam, war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Mittags gab es entweder Stippgrütze mit frischem Bauernbrot oder hausgemachten Kartoffelsalat mit Würstchen. So konnten alle Mitspieler gestärkt das restliche Programm angehen. Für den Flüssigkeitsausgleich standen diverse Getränke zur Verfügung. Nachdem Turnierleiter Bernd Lalla gegen 19 Uhr alle Ergebnisse addiert hatte, konnten Sieger und Platzierte bekannt gegeben werden. Sieger wurde die Mannschaft mit den Spielern Tina Wagner, Marcus Jähn und Klaus Lindemeier. Jeder teilnehmenden Mannschaft winkten drei Flaschen Wein als Preis, die Letztplatzierten mussten sich mit drei Flaschen Traubensaft begnügen. Die beiden Initiatoren zogen anschließend ein überwiegend positives Fazit. Sie können sich vorstellen, das dieses Turnier einen festen Platz im künftigen Kleinenbremer (Winter-)Veranstaltungsplan erhält.




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