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In der Jugendfeuerwehr Egge sind die Mädchen in der Mehrzahl: sieben Mädchen und drei Jungen

Abwechslungsreicher Dienstplan der Jugendfeuerwehr

EGGE. Der Dienstplan der Jugendfeuerwehr Egge ist abwechslungsreich, wie aus dem Bericht der Jugendwartin Franziska Blome hervorgeht:

Ein erfolgreiches Team: Die Jugendfeuerwehr Egge. FOTO: SBR
59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin

Gleich dreimal wurde mit Sport gegen die überflüssigen Pfunde aufgrund der Weihnachtsschlemmerei angekämpft, bevor im Februar die alljährliche Karnevalsparty stieg. Der Kreisjugendfeuerwehrtag führte die Nachwuchsbrandschützer nach Emmerthal. Anschließend stand Fahrzeug- und Gerätekunde auf dem prall gefüllten Dienstplan. Platz 2 gab's für die JF Egge beim Bosselturnier, bei dem die Kugel vom Aerzener Grehberg bis nach Reinerbeck geworfen werden musste. Gemeinsam mit der Einsatzabteilung wurde das Osterfeuer aufgebaut und am Ostersonntag die Bewirtung der Gäste übernommen. Auch das Üben für den Gemeinde-Wettbewerb stand auf dem Programm. Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Nachwuchsbrandschützer aus Egge landeten auf dem 1. und dem 5. Platz. Beim Kreiswettbewerb startete ein Gruppenmix (Egge/Grupenhagen und Egge/Grupenhagen/Groß Berkel) und landete auf den Plätzen 5 und 14. Beim Bezirkswettbewerb reichte es in diesem Jahr nur für Platz 66. Noch schlimmer als die Platzierung war im vergangenen Jahr das Wetter beim Kreiszeltlager in Afferde. Beim Kreissternmarsch kamen die Jugendlichen aus Egge als 22. ins Ziel. Dann stand noch ein Besuch der hauptamtlichen Brandwache in Hameln und der FTZ in Kirchohsen auf dem Dienstplan. Um einen Eindruck von der Arbeit als Atemschutzgeräteträger zu bekommen, durften alle Kinder durch die Atemschutzstrecke klettern. Auch am Martinssingen beteiligten sich die Nachwuchsbrandschützer, bevor pünktlich zum Advent der Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz aufgestellt wurde und sich das DGH Grupenhagen in eine Weihnachtsbäckerei verwandelte.Die Jugendfeuerwehr Egge besteht aktuell aus zehn Jugendlichen – sieben Mädchen und drei Jungen. Alicia Kutzsche und Emma Schütte nahmen erfolgreich an der Abnahme der Jugendflamme 1 teil. Laura Seep musste aus Altersgründen aus der Jugendfeuerwehr verabschiedet werden, neu konnte Nina Riepe begrüßt werden. „Im gesamten Jahr machten wir 60 Stunden Sport, übten 270 Stunden für die Wettbewerbe, absolvierten 170 Stunden feuerwehrtechnischen und 230 Stunden allgemeinen JF-Dienst. Dazu kommen die Teilnahmen am Jugendforum und den Gemeindejugendfeuerwehr-Sitzungen sowie Zeltlager und die Teilnahme am Jubiläum der Feuerwehr Hemeringen“, zog Jugendwartin Franziska Blome eine positive Bilanz. Für die beste Dienstbeteiligung wurden Santino Wintgen, Véronique Kutzsche und Emilia Koch ausgezeichnet.

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