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Nach Rolfshäger Dorferneuerung jetzt auch Geld aus dem Leader-Topf / Ideenfindung beginnt

"Abstrakte Bewerbung mit Leben erfüllen"

Auetal (la). Nachdem Rolfshagen in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden ist, gibt es jetzt für die Gemeinde Auetal einen weiteren Grund zur Freude: Gemeinsam mit den Städten Hessisch Oldendorf, Rinteln, dem Flecken Aerzen sowie dem ländlichen Raum der Stadt Hameln, gehört das Auetal der Leader-Region "Westliches Weserbergland" an. Für die Aufnahme in das Profil-Programm hat die Region die Kriterien erfüllt und kann nun damit rechnen, dass bis 2013 zwei Millionen Euro EU-Mittel in die Region fließen (wir berichteten).

Im Rahmen der Dorferneuerung und des Leader-Projektes können run

"Nach der abstrakten Bewerbung muss das Projekt jetzt mit Leben gefüllt werden", sagte Bürgermeister Thomas Priemer, der hocherfreut über die Nachricht aus dem Niedersächsischen Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist. "Das ist für die Gemeinde Auetal eine große Chance, viele Projekte im Gemeindegebiet umzusetzen", so Priemer. Erste Gedanken seien ein Parkplatz für Wohnmobile am Freibad in Rolfshagen anzulegen, die Befestigung der Parkflächen vor dem Freibad sowie des Parkplatzes, ein Rundwanderweg Auetal mit Beschilderung und Informationstafeln sowie der Radwanderwegeausbau. Auch die Friedhofskapelle in Hattendorf könnte eventuell restauriert werden und ein Verbindungsweg zwischen Hattendorf und Ranneberg entstehen. Allerdings muss die Gemeinde Auetal 50 Prozent der anfallenden Kosten der Leader-Projekte übernehmen. "Wir müssen jetzt eine Ideenschmiede gründen und unsere abstrakte Bewerbung mit Leben erfüllen", so Priemer. Politik und Verwaltung, aber auch alle interessierten Bürger müssten sich aktiv an der Arbeit beteiligen. Der Bürgermeister hat bereits die Fraktionen aufgefordert, ihre Vorstellungen einzubringen. Interessierte Bürger sollten sich zur Mitarbeit im Rathaus der Gemeinde melden. "Es müssen Projekte entstehen, die finanziell förderfähig sind. Wir haben gute Chancen durch die Leader-Förderung die Lebensqualität in der Gemeinde zu verbessern", sagte Priemer.

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