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Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Hameln e.V.

„Absoluter Aktivposten“

HAMELN. Volles Haus, ausschließlich einstimmige Beschlüsse, auch beim Votum zur erforderlichen Beitragserhöhung, eine rundum erfolgreiche Jahresbilanz mit einem nennenswerten Mitgliederzuwachs – so lautet das kurze Fazit der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Hamelner Lebensretter.

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Anwesend war eine große Anzahl von Vertretern aus Politik und von befreundeten Organisationen und zeugte von guter Vernetzung. Während andere Vorstände vor leeren Reihen sitzen und es bei der Begrüßung hallt, ist hier die Jahreshauptversammlung ein Highlight im Vereinsjahr und dokumentiert das kameradschaftliche Miteinander auch nach Außen. Um das Stimmengewirr und muntere Plaudern der Anwesenden in den Griff zu bekommen, erweist sich jedes Jahr aufs Neue das zur Ruhe mahnende Glöckchenklingeln des Vorsitzenden als unerlässlich.

Sitz- und sogar Stehplätze am Tresen mussten zusätzlich herhalten, damit alle unterkamen. Der Vorsitzende Norbert Meyer gelobte denn auch einen schnellen Durchgang durch die 15 Tagesordnungspunkte. Doch weit gefehlt, die Gäste hatten sich gut vorbereitet und wussten in ihren ausführlichen Grußworten Interessantes zu berichten.

Allen voran hatte Bürgermeister Volker Brockmann das Wort und bezeichnete den Verein als „absoluten Aktivposten“ angesichts der hohen Anwesenheitszahl von Mitgliedern, informierte über Förderungsmöglichkeiten und wünschte weiterhin ein ordentliches Wachstum. Sascha Schröder, der zugleich den Stadt- und Kreisjugendring vertrat, stellte „volle Hütte“ und eine hervorragende Jugendarbeit fest. Anerkennend hob er hervor, dass diese Priorität allein schon mit der Bezeichnung „Jugend- und Schulungsheim“ dokumentiert wird. Als Vorsitzende des Kreissportbundes machte Maria Bergmann deutlich, dass ein Hallenbad für Hameln zu wenig sei. Sie wünsche sich die Beteiligung der Hamelner DLRG bei der Erarbeitung des Sportentwicklungsplanes, wenn demnächst der Runde Tisch zur Strategie initiiert wird. Thomas Breitkopf vertrat die hauptamtliche Feuerwehr und richtete kurz und bündig die Grüße der Verwaltung und der Feuerwehr aus. Dies allerdings nicht, ohne darauf hinzuweisen, dass er selbst hier „groß geworden“ sei und seine Kinder inzwischen hier ebenfalls aktiv seien. DLRG-Bezirksvertreter Dirk Ackmann schloss letztlich den Rede-Reigen. Für Aufmerksamkeit sorgten seine einleitenden Sätze „Die DLRG ist wichtig! Warum sind wir wichtig? Weil wir wichtig sind!“, die allseits Schmunzeln hervorriefen. Sich umschauend stellte er zufrieden fest, dass noch nicht wie vielerorts die graue Haarfarbe überwiege. Als weitere Gäste waren im Übrigen Daniel Meier (THW Hameln), die Kommunalpolitiker Kurt Meyer-Bergmann (SPD), Gerhard Paschwitz (CDU), Anett Dreisvogt und Walter Neufeld (Die Grünen) anwesend.

Eine große Stückzahl von blauen Ehrungsmappen lagen bereit bzw. stapelten sich auf dem Tisch der beiden Vorsitzenden. Längst nicht alle zu Ehrenden konnten jedoch der Versammlung beiwohnen. Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Marco Blum, Martina und Rainer Feldmann, Sabine Hadamschek, Laura Kristen und Lukas Nordmeyer jeweils eine Urkunde sowie eine Anstecknadel. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Marianne Kutzner geehrt, über die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft freute sich Andreas Grote. Gisela Kirchmann ist bereits seit sagenhaften 60 Jahren Mitglied und erhielt ebenfalls eine Urkunde mit Anstecknadel.

Für ihre besonderen Verdienste wurden Robin Blum, Sylke Breitkopf, Martina Feldmann, Jörg Schäfer und Holger Hümpel mit dem Verdienstzeichen in Bronze ausgezeichnet. Außerdem erhielt Ausbilder Christoph Thiel das Verdienstzeichen in Silber. Und das Verdienstzeichen in Gold komplettiert fortan die Verdienstzeichen-Sammlung des langjährigen Ausbilders Wolfgang Glasche.PR



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