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Geld fehlt / Chance noch im Herbst

Absage Nr. 3: Auch die Autoschau findet nicht statt

Bückeburg (rc). Sommerfest und Jobbörse abgesagt - und jetzt auch noch die Autoschau. Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte der Sprecher der Bückeburger Autohändler, Frank Starnitzke, der in den vergangenen Jahren federführend die Autoschau organisiert hat. "Ja, es ist Tatsache. Für den Mai ist definitiv abgesagt, ein einstimmiger Beschluss der Händler", so Starnitzke. Allerdings gibt es noch Hoffnungen, dass im Herbst doch noch die30. Auflage der Bückeburger Autoschau über die Bühne gehen kann. "Wir wollen sie auf jeden Fall aufrechterhalten." Es müssten allerdings noch einige Gespräche geführt werden.

Zu einem dieser Gespräche hat kurzfristig der Vorsitzende des Bückeburger Stadtmarketing, Sønke Lorenzen, am kommenden Montag alle Beteiligten und Vertreter der Stadt eingeladen. "Ich will diese wichtige Traditionsveranstaltung unbedingt retten", sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Drei Jahrzehnte lang habe die Stadt die Autoschau präsentieren können und zu einer Traditionsveranstaltung gemacht, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt ist und Besucher nach Bückeburg gelockt hat. "Es müssen Mittel und Wege gefunden werden, die Veranstaltung doch noch zu retten." Ein Weg dürfte nach Informationen unserer Zeitung der Griff in die Schatulle sein. Wie Starnitzke bestätigte, brauche eine Autoschau "eine gewisse finanzielle Ausstattung", damit sie gut organisiert sei und genügend Attraktionen vorhalte. Wie hoch diese "gewisse finanzielle Ausstattung" sein müsste, darüber hielt er sich auf Anfrage bedeckt, wie er sich sowieso zu den Gründen der Absage "nicht äußern" wollte. Auch der BSM-Vorsitzende war zu weiteren Stellungnahmen nicht bereit. Stadt und BSM würden es sehr bedauern, wenn die Bückeburger Autoschau nicht mehr stattfindet - "aus welchen Gründen auch immer". Fakt sei, dass die Autoschau zu ihrem Traditionstermin im Mai nicht stattfindet. "Alles weitere müssen wir abwarten." Nach Informationen unserer Zeitung sollte die Organisation der Autoschau in diesem Jahr einen deutlich fünfstelligen Betrag - von 25 000 Euro ist die Rede - kosten, so der Kostenvoranschlag der von den Autohändlern beauftragten Event-Agentur. Deutlich zu teuer, wetterten am Rande Beteiligte. "Das ist für die Hälfte zu schaffen."




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