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FC Flegessen stellt neues Funktionsgebäude am Sportplatz vor / Stiftungen beteiligen sich

Abgebrannt und aufgebaut – das Gebäude steht

Flegessen (jhr). Sie haben mächtig Gas gegeben, die Mitglieder des Fußballclubs Flegessen-Hasperde. Mitte April wurde ihr Funktionsgebäude auf dem Sportplatz in Flegessen ein Raub der Flammen – gestern stellten sie den Neubau offiziell vor.

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Vereinsvorsitzender Horst Dey ließ dabei keinen Zweifel daran aufkommen, wie dankbar er den Beteiligten für ihr Engagement ist. Dass das Gebäude noch im Jahr seiner Zerstörung neu aufgebaut werden konnte, ist dem Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Institutionen und Einrichtungen zu verdanken.

50 000 Euro stellte die zuständige Versicherung nach Feststellung der Brandursache – ein technischer Defekt wurde für das Feuer verantwortlich gemacht – zur Verfügung. Im politischen Raum war, wie Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak berichtete, nach anfänglichen Überlegungen, wie die Versicherungssumme in der finanziell stark angeschlagene Stadt genutzt werden könnte, schnell klar: Das Geld steht dem FC Flegessen für den Wiederaufbau zu. Auch die Entscheidung, wieder nur ein Funktionsgebäude aufzubauen und dabei auf die Pläne des ursprünglich im Jahr 1995 in Eigenarbeit errichteten Gebäudes zurückzugreifen, beschleunigte die Fertigstellung. Für die Stadt sprach Fachbereichsleiter Dirk Hitzemann dem Verein seine Anerkennung für den Einsatz für das Projekt aus.

Zur Verfügung hatte der FC nach Abzug der Kosten für die Beseitigung des Brandschutts noch 47 000 Euro – zu wenig für den geplanten Neubau. Die FC-Mitglieder nutzten ihre Kontakte, und gestern überreichte Andreas Wittrock, Vorsitzender des Kreisfußballverbandes, einen Scheck der DFB-Stiftung Egidius Braun über 2000 Euro. Dr. Sønke Burmeister, Geschäftsführer der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, erläuterte, dass die Stiftung weder bauliche Maßnahmen noch Sportgeräte fördere – eigentlich, denn für den FC Flegessen sei mit einer „Sofortmaßnahme“ eine Ausnahme gemacht worden. „Wir schauen schon genau hin: Wie ist das Engagement vor Ort, welche Bedeutung hat der Verein in der Region“, erklärte er. Mit 4500 Euro fördert die Stiftung den Neubau.



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