weather-image
Mülltonnen in der Kreuzstraße: Gestern strittiges Thema im Lesertelefon - demnächst Debatte im Stadtrat

Abfallbehälter in der Kreuzstraße hinter Sandsteinmauern?

Rinteln (ur). Dass unser Redaktionstelefon nicht nur bei den Zeitungslesern als Möglichkeit geschätzt wird, dem alltäglichen Ärger mal Luft zu machen, sondern die dort gemachten Meinungsäußerung durchaus auch in Kommunalpolitik und Verwaltung aufmerksam zur Kenntnis genommen werden, belegt die rasche Reaktion auf die jüngste Kritik von Friedrich Wilhelm Hoppe an der schleppenden Bearbeitung der Mülltonnenproblematik in der Kreuzstraße. Dort verfügen bekanntlich viele Haushalte angesichts der historisch verdichteteten Bauweise über keine Möglichkeit, ihre Abfallbehälter in Hinterhöfen oder zumindest entsprechend breiten Hausfluren unterzubringen und so wird der Blick auf das an sich so malerische Gesamtensemble verschandelt. Ortsbürgermeister Ulrich Goebel teilte uns jetzt mit, dass er zwischenzeitlich in einem Schreiben an Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz gefordert hat, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ortsrats Rinteln zu setzen.

Hierzu hat Goebel einen Antrag formuliert, in dem es heißt: "Die Verwaltung wird gebeten, eine Lösung dahingehend zu erarbeiten, das diese Mülltonnen durch bauliche Maßnahmen verdeckt werden - zum Beispiel mit einer Sandsteinmauer, oder auf einem anderen Grundstück untergebracht werden, um die Kreuzstraße nicht als "Mülltonnenstraße" erscheinen zu lassen. Wie der Ortsbürgermeister gegenüber unserer Redaktion erklärt, habe er diese Initiative gegenüber Friedrich Wilhelm Hoppe bereits vor Wochen nach einem Gespräch über den "Fall Kreuzstraße" angekündigt. Bleibt allerdings die Frage offen, welches Grundstück für die von Goebel vorgeschlagene "Tonnen-Konzentration" in Frage käme - werden die wenigen vorhandenen Flächen doch durchweg als Parkplätze benutzt. Und ein Abstellplatz, der nicht in direkter Nachbarschaft zum eigenen Grundstück liegt, wird wohl auch von den Anwohnern kaum als Lösung akzeptiert werden - sodass im Grunde nur die Möglichkeit verbleibt, die Abfallbehälter wenigstens "für das Auge" aus dem Weg zu schaffen.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt