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Bückeburg ist der erste "Ausflugsort" im Land Niedersachsen / Neuregelung mit Einschränkungen

Ab sofort ist (fast) jeder Sonntag "verkaufsoffen"

Bückeburg (thm). Bückeburg ist "Ausflugsort", das ist seit gestern amtlich. Gesternüberreichten Vertreter der Landesregierung die entsprechende Urkunde an Bürgermeister Reiner Brombach. Folge: Etliche Geschäfte rund um die Fußgängerzone dürfen von kommendem Sonntag an ohne weitere Genehmigung an (fast) jedem Sonntag für Stunden geöffnet werden.

Im Rahmen einer Qualitätsoffensive hatte das Land die Kriterien verschärft, anhand derer Kommunen als "Ausflugsort" anerkannt werden. Der erste Ort, der sich diesem Test stellte, war Bückeburg. "Sie sind die Ersten, die wir anerkennen", lobte Eric Oehlmann die Stadtverwaltung, die sehr früh tätig geworden sei. NachEinschätzung des Leiters der Regierungsvertretung im Niedersächsischen Innenministerium tragen die großzügigeren Öffnungszeiten dazu bei, die Gesamtattraktivität des Touristenortes Bückeburg zu steigern. Mit den Worten "Ich hoffe, sie können die Besucherzahlen weiter steigern" überreichte Oehlmann Brombach die Urkunde, in der die Anerkennung bestätigt wird. Brombach wies auf Details der Neuregelung hin, denn diese gilt nicht für alle Bückeburger Geschäfte. Einerseits ist der Geltungsbereich räumlich begrenzt. In den Vorteil der - möglichen - Sonntagsöffnung gelangen allein Anbieter aus dem Bereich der Fußgängerzone, der oberen Langen Straße, der Schulstraße und des Sabléplatzes. Neben der Einschränkung räumlicher Art spielt auch das Warenangebot der Geschäfte eine Rolle, wie Oehlmanns Stellvertreter Sebastian Wolters erläuterte. Verkauft werden dürfen nur Sortimente, die der typischen Nah- oder Kurzversorgung von Ausflüglern dienen, wozu allerdings auch die klassischen Mitbringsel rechnen. Dazu zählen - unter anderem - Lebensmittel, Bekleidung, Schmuck, Spielzeug oder auch Fotoartikel. "Wir werden über die Einzelheiten noch gesondert informieren", kündigte Brombach an. Die letzten Einschränkungen sind zeitlicher Art: Zum einen dürfen Geschäfte, für die die verlängerten Ladenschlusszeiten gelten, an den jeweiligen Sonntagen nicht länger als acht Stunden geöffnet sein. Andererseits gibt es eine Reihe von Sonn- und Feiertagen, die von der Regelung ausgenommen sind. Zum einen handelt es sich dabei um den Karfreitag und den ersten Weihnachtsfeiertag; andererseits ist die Regelung vom 1. November bis zum 15. Dezember außer Kraft gesetzt. Das jetzt abgeschlossene Anerkennungsverfahren bildet den Auftakt zu einer Reihe weiterer Gespräche zwischen der Stadt und der Regierungsvertretung Hannover. Diese haben zum Ziel, den Tourismus in Bückeburg zu fördern. Die Regierungsvertretung wird dabei beratend tätig und vermittelt der Stadt darüber hinaus kompetente Gesprächspartner.




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