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Mindener Straße wird Einbahnstraße / Erst Wasser und Gas - dann folgt der Radwegebau

Ab Montag nur noch in Richtung Todenmann

Rinteln (wm). Ab Montagmorgen müssen sich Autofahrer in der Nordstadt neu orientieren, denn die Mindener Straße ist dann Einbahnstraße in Richtung Norden und zwar von der Einmündung "Friedrichstraße" an der Bahn bis zur Einmündung "In den Holzäckern". Das heißt, man kann nach Todenmann und zum Krankenhaus, aber nicht aufder Mindener Straße (L 441) zurückfahren.

Voraussichtlich bis Dezember, schätzt Inge Buchholz vom Ordnungsamt der Stadt, wird die Verlegung von Gas- und Wasserleitungen durch die Stadtwerke und der Bau eines Radweges durch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dauern. Das heimische Bauunternehmen Loose hat bereits mit den Vorarbeiten begonnen und Grundstückseinfriedungen beseitigt und Gräben ausgeschachtet, denn für den Radweg werden auch private Randstreifen der Vorgärten gebraucht. Das war in einer Bürgerversammlung angekündigt worden und sei inzwischen mit den Grundeigentümern abgestimmt, betonte Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde in Hameln. Während die Stadtwerkemitarbeiter die Versorgungsleitungen verlegen, läuft parallel bei der Landesbehörde die Ausschreibung für die Radwegebauarbeiten. Das werde nahtlos ineinandergreifen, versprach Brockmann. Gebaut wird von der Straße Unter dem Hopfenberg bis zu den Bahngleisen. Wie es danach weiter geht, ist offen, denn daran soll nach den Planungen der neue Kreisel in Höhe des Lidl-Marktes zum neuen Einkaufszentrum an der Bahnhofsstraße anschließen. Unter Bürgersteig und Radweg kommen rund 350 Meter Wasserleitung und eine rund 220 Meter lange neue Gasleitung - "ohne Schraubmuffen, bündig und endlos geschweißt", wie Reinhold Kölling von den Stadtwerken schilderte. Zumindest hier wird es künftig keine Gaslecks durch undichte Muffen mehr geben. Eine Umleitung ist ausgeschildert, Autofahrer müssen stadteinwärts über die Alte Todenmanner Straße und Stoevesandtstraße ausweichen. Betroffen sind auch andere Nordstadtanwohner, so ist beispielsweise ein Teil der Kirschenallee gesperrt. Der Radwegebau an der Mindener Straße war der meist umkämpfte im ganzen Stadtgebiet: Nach vielen Verhandlungen ist im Vorjahr die Strecke von der Straßenmeisterei bis zum Zollhaus gebaut worden - mit den beeindruckenden Gabionenwänden. Für die noch fehlende Planung vom Zollhaus bis zum Sportplatz in Todenmann hat jetzt die Stadt die Kosten übernommen. Dass man am Montag im Baustellenbereich langsam und aufmerksam fährt, versteht sich von selbst, doch an der Mindener Straße sollten Autofahrer noch aus einem anderen Grund achtsam bleiben: Es könnte ihnen ein Notarzt- oder Krankenwagen mit Blaulicht entgegenkommen. "In besonderen Fällen dürfen die das", betonte Harald Groß, Leiter des Streifen- und Einsatzdienstes.




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