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Finanzausschuss empfiehlt höhere Abgaben für Grund, Haus und Hund für 2015

Ab 2015 sollen Steuern steigen

Lindhorst. Die Grundsteuern A und B sowie die Hundesteuer sollen 2015 erhöht werden. Darauf verständigten sich am Dienstagabend die Mitglieder des Finanzausschusses des Rates der Gemeinde Lindhorst.

Autor:

Oliver NOwak

Damit, so erklärte Gemeindedirektor Jens Schwedhelm bei der Vorstellung des Haushaltsplans für 2014, werde sich die Gemeinde an den Landesdurchschnitt bei der Grundsteuer anpassen. Dieser liege zurzeit in beiden Fällen bei 322 Punkten. Die Lindhorster Grundsteuer hingegen liege in beiden Fällen bei 320 Punkten. Das bedeutet, führte Schwedhelm den Ausschussmitgliedern vor Augen, dass die Gemeinde bei der Umlage der Grundsteuer auf die Samtgemeinde mehr zahle, als sie durch die reale Grundsteuer einnehme. Die Umlage an die Samtgemeinde werde nämlich auf den Landesdurchschnitt der Grundsteuer berechnet und nicht an der erhobenen.

Die Mitglieder des Finanzausschusses regten daraufhin eine Erhöhung der Grundsteuersätze auf 340 Punkte an. Das würde Mehreinnahmen von etwa 22 000 Euro zur Folge haben. Die Erhöhung solle jedoch erst für das Jahr 2015 erfolgen, da die Grundsteuerbescheide für 2014 bereits verschickt wurden.

Auch die Hundesteuer soll ab 2015 erhöht werden, empfahlen die Ausschussmitglieder. In welcher Höhe die Anhebung ausfallen soll, wurde nicht beratschlagt. Die Gewerbesteuer, die 18 Punkte über dem Landesdurchschnitt liegt, soll indessen unangetastet bleiben.

Insgesamt sehe der Haushaltsplan der Gemeinde für 2014 sehr positiv aus, berichtete Schwedhelm. Der Haushalt ist ausgeglichen, und es werden keine neuen Schulden aufgenommen. Aus der laufenden Verwaltungstätigkeit ist ein Überschuss von 126 500 Euro entstanden. Davon werden 38 700 Euro zur Tilgung eines Kassenkredits verwendet. Über die restlichen 87 800 Euro kann die Gemeinde frei verfügen.

Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt der Sachsenhäger Straße verringere sich von 130 000 auf 55 500 Euro, da mit einem Abschluss der Arbeiten am Bauabschnitt nicht im laufenden Jahr gerechnet werden kann. So empfahl es der Finanzausschuss auch weiter an den Verwaltungsausschuss. Zudem solle das Dorfgemeinschaftshaus eine Multimediaanlage mit Beamer samt Fernseh- und Internetanschluss bekommen.

Der Antrag der Lindhorster Trachtengruppe auf eine Multimedia-Anlage für das Backhaus wurde abgelehnt. Der Antrag sei nicht ordnungsgemäß gestellt worden, da unter anderem ein Finanzierungsplan für die Anschaffung der Geräte fehle. Die Trachtengruppe hatte in ihrem Antrag 1687 Euro für die Anschaffung von vier Gerätschaften berechnet.




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