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Polizeibekannter 35-Jähriger wird bei Unfall durch herumfliegendes Fahrrad schwer verletzt / Autobahn voll gesperrt

A 2-Crash: Im Drogenrausch gegen Heck eines Sattelzugs

Lauenau/Bad Nenndorf (rd). Ein 35-Jähriger hat gestern gegen 14 Uhr vermutlich unter Drogeneinfluss einen Unfall auf der A 2 bei Bad Nenndorf in Fahrtrichtung Dortmund verursacht. Zunächst ist er laut Polizeiangaben gegen das Heck eines Sattelzuges geprallt und dann vor einen Pkw geschleudert. Der 35-Jährige ist mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gekommen.

Nach bisherigen Ermittlungen war der Mann aus Braunschweig mit seinem Pkw in westlicher Richtung unterwegs. Zwischen den Ausfahrten Bad Nenndorf und Lauenau prallte er - wahrscheinlich im Drogenrausch - gegen das Heck eines vorausfahrenden Sattelzuges. Der 37-jährige Fernfahrer blieb unverletzt und konnte sein Gespann auf der Standspur anhalten. Der Rover schleuderte jedoch nach links an die Mittelschutzplanke. Ein 53 Jahre alter Peugeot-Fahrer erkannte die Situation zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte gegen den Rover. Der 53-Jährige und sein Beifahrer (45) verletzten sich leicht und wurden ambulant behandelt. Der mutmaßliche Unfallverursacher zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Diese dürften von einem in dem Rover transportierten und nicht gesicherten Fahrrad herrühren, dass im Innenraum herumschleuderte und den Fahrer verletzte. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der Mann ist bereits als Rauschgiftkonsument kriminalpolizeilich bekannt. Beamte ordneten zur Feststellung seiner Drogenbeeinflussung eine Blutprobe an. Zur Landung des Hubschraubers und Versorgung der Verletzten war die Richtungsfahrbahn Dortmund für rund 30 Minuten voll gesperrt. Es kam zu langen Staus.



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