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A 2: Drastische Maßnahmen gefordert

Landkreis (rd). Als "unlogisch" bewertet die heimische Grünen-Landtagsabgeordnete Ursula Helmhold die Pläne der Landesregierung, mit Verkehrsbeeinflussungsmaßnahmen für mehr Sicherheit auf der A 2 sorgen zu wollen.

"Im vergangenen Jahr hat die Landesregierung auf eine Anfrage zur Situation auf der A 2 geantwortet, dass die zu hohen Geschwindigkeiten und insbesondere zu große Geschwindigkeitsunterschiede für das hohe Unfallgeschehen ursächlich sein dürften", so Helmhold in einer Pressenotiz. Warum eine Verkehrsbeeinflussungsanlage, die bei normalem bis niedrigem Verkehrsaufkommen ausgeschaltet ist, daran etwas ändern sollte, sei, so Helmhold, nicht nachzuvollziehen. Die 4,6 Millionen Euro für das Projekt sind nach ihrer Auffassung "rausgeworfenes Geld". Viele der Unfälle passierten auch bei niedriger Verkehrsbelastung, "da bringt so eine Anlage gar nichts". Helmhold: "Nur ein durchgehendes Tempolimit und ein generellesÜberholverbot für Lkw können die Sicherheit auf der A 2 erhöhen." Helmhold hat eine entsprechende kleine Anfrage in den Landtag eingebracht. Darin greift sie auch die übermäßige Belastung der ehrenamtlichen Helfer aus den Anliegergemeinden auf, die nach ihrer Meinung das "Maß des Zumutbaren weit überschritten hat".

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