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Übung im Hofcafé in Flegessen: So geht das mit dem Löschen

FLEGESSEN. Ein großes Feuer im Lagerraum, mehrere Personen vermisst – eine Einsatzlage, die für eine Ortswehr alleine zu groß ist. Also riefen die Kameraden aus Flegessen um Hilfe – und die Truppmann-Ausbildungstruppe rückte an.

Wasser marsch: Die angehenden Feuerwehrmänner und -frauen setzen zum Löschangriff auf dem Hofcafé-Gelände an. Foto: Klose

Das Übungsszenario rund um das Hofcafé war der praktische Abschluss des früher als Feuerwehr-Grundausbildung betitelten Lehrgangs. Insgesamt 16 Kameraden nahmen an der Ausbildung teil, die vor allem darin bestand, das vermeintlich brennende Gebäude richtig zu Löschen. Die Kameraden der Ortswehr hingegen kümmerten sich um die vermissten Personen im Inneren des Gebäudes.

Besondere Schwierigkeit bei der Übung: Eine groß angelegte, sichere Wasserversorgung für den Einsatz. „Angezapft wurden Hydranten, eine Zisterne sowie ein offenes Gewässer“, erklärt Pressesprecher Marko Klose auf Anfrage. Zu jeder Stelle wurde eine Schlauchleitung gelegt, damit die Wasserzufuhr nicht unterbrochen wurde.
Am Montag wurde die Grundausbildung mit einer theoretischen Prüfung fortgesetzt. Nachdem die Kameraden auch diese Hürde genommen haben, können sie nun innerhalb ihrer Ortswehren die Ausbildung fortsetzen. „Außerdem können jetzt Ausbildungslehrgänge für Atemschutzeinsätze und im Sprechfunk absolviert werden.“ Die Truppmann-Ausbildung dauert mit Abschluss der Prüfungen noch weitere zwei Jahre. In der Zeit sind einzelne Ausbildungstage vorgesehen – eine weitere Prüfung wird am Ende aber laut Klose nicht mehr abgelegt.

Ziel sei in jedem Fall die Sprechfunk-Ausbildung. „Für den Atemschutz ist allerdings nicht jeder geeignet.“ Der Grund ist allerdings nicht immer die schwere Ausrüstung oder die körperliche Belastung, sondern das Gefühl, durch eine Maske atmen zu müssen. „Das kann nicht jeder ertragen.“ bdi



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