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Feierstunde auf der Baustelle / Dickes Lob für die 28 Gewerke und den Planer / Knirpse bringen Ständchen

Über dem Kindergarten weht der Richtkranz

Heeßen. Über dem Neubau des - zweiten - Kindergartens am Standort Schulstraße prangt seit Dienstagnachmittag der Richtkranz, flattern die Bänder mit den weiß-ro t-blauen Schaumburger Farben im Wind.

Einen Schluck auf den Bau: Carsten Harmening (r.) und Hauke Wind

Autor:

Thomas Wünsche

"Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zu uns Kindern gehen. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein", schallt es kurz nach 15 Uhr aus dem Obergeschoss des Rohbaus. Eilser Knirpse, von der Samtgemeinde eigens zum Richtfest eingeladen, haben den Kinderklassiker für die Feierstunde eingeübt. "Fleißige Handwerker" - das passt. Denn: Weil sich die am Bau beteiligten Gewerke kräftig ins Zeug gelegt haben, kann der Richtkranz drei Wochen früher als zunächst angedacht auf den Dachbalken montiert werden. Die Folge: "Auch die Fertigstellung des Kindergartens wird gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan vier Wochen nach vorne rücken", stellt Eilsens Kämmerin Svenja Edler am Rande der Feierstunde in Aussicht. Neben den Spitzen des Eilsern Rats und Rathauses sind - fast - alle Bürgermeister zum Festakt erschienen. Zu den Honorationen gesellen sich Sabine Glesinski als künftige Leiterin des Kindergartens, Pastor Lutz Gräber und natürlich Repräsentanten der am Bau beteiligten Firmen. Besonders schön: Auch Landesbischof Jürgen Johannesdotter, nach einer Operation nochimmer auf Gehhilfen angewiesen, hat es sich nicht nehmen lassen, dem Ereignis beizuwohnen; der Landesbischof hatte auch die Grundsteinlegung am 27. Februar nicht versäumt... Für drei der Beteiligten ist der Tag des Richtfestes auch persönlich ein besonderes Datum: Die Ahnser Elektrofirma Winkelhake, am Bau beteiligt, hatte am Morgen 50-jähriges Betriebsjubiläum gefeiert; Pastor Gräber blickt auf 15 Jahre Tätigkeit in der Samtgemeinde zurück; für Glesinski ist der 1. April ihr erster Arbeitstag in Eilsen - und wie könnte man den schöner beginnen? Ein großes Lob zollt Planer Helmut Göbel in seiner Ansprache Matthias Pappe, Polier der Firma "Wolter Bau" (Rinteln): "Ich habe selten einen so hervorragenden Polier erlebt, noch dazu mit so großen logistischen Fähigkeiten." Aber auch die Zimmerleute hätten ausgezeichnete Arbeit geleistet. Er, Göbel, blicke der Übergabe des Kindergartens in der ersten Septemberwoche 2008 "ohne Sorgen entgegen". Chronologie: 23. Oktober 2006: Der Samtgemeinderat beschließt den Neubau und erteilt Göbel den Planungsauftrag. 18. Januar 2007: Erste Besprechung der AG "Kindergartenneubau". 23. April 2007: Einreichen des Bauantrags beim Landkreis Schaumburg. 7. August 2007: Eingang der Baugenehmigung. 16. November 2007: Submission für den Rohbau. 10. Dezember 2007: Baubeginn. 27. Februar 2008: Grundsteinlegung. 1. April 2008: Richtfest. Eilsens Bernd Schönemann lobt die Leistung des Planers: "Die 28 Gewerke auf der Baustelle zu koordinieren - das ist keine leichte Aufgabe. Herr Göbel hat auch diese Herausforderung perfekt gemeistert." Den Dank der Kirchengemeinde als künftigen Träger der Einrichtung überbringt Pastor Lutz Gräber. Im Anschluss an den Festakt gibt's Bier, Pommes frites und Bratwurst vom Grill - letztere legen die Ahnser Familien Schmökel und Nerge auf den Rost. Weiterer Gang der Dinge: Freitag nimmt der Elektriker seine Arbeit auf. Nächste Woche wird mit dem Verklinkern der Fassade begonnen. Das Dach des Gebäudes soll in acht Tagen gedeckt und damit dicht sein. In den kommenden zwei bis drei Wochen werden dann die Fenster angeliefert und eingebaut.



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