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Jugendliche trainieren mit dem Medizinball, um die Schusskraft zu steigern

Ärzte warnen vor dem Medizinball Deformationen im Fußgelenksbereich

Jugendfußball (jö). DieÜbungsmethode wurde beim Handball entwickelt: Um die Wurfkraft zu stärken, werfen dort die Spieler im Training mit Medizinbällen auf das Tor. Werden danach normale Bälle ausgegeben, müssen sich die Torwarte angesichts der entstehenden Geschosse in Sicherheit bringen.

Die erfolgreiche Trainingsmethode wurde auf den Fußball übertragen und greift seit einiger Zeit auch bei den heimischen Vereinen immer mehr um sich, sogar im Nachwuchsbereich: Schon die Jüngsten müssen im Training mit Medizinbällen spielen, um unempfindlicher zu werden, die Muskulatur zu stählen und mehr Schusskraft zu entwickeln. Sogar gezieltes Torschusstraining wird mit Medizinbällen durchgeführt. Gegen die Trainingsmethode regt sich nun aber Widerstand.Ärzte haben irreparable Deformationen im Fußgelenksbereich der jungen Spieler festgestellt. Sie warnen vor dem rüden Training mit den Medizinbällen. Auch der Kinderschutzbund kritisiert die harten Methoden und spricht von einem Skandal. Die Trainerzunft will vom Training mit dem Medizinball aber nicht abrücken. "Die deutsche Härte muss schon im Nachwuchsbereich vermittelt werden, damit unser Fußball international konkurrenzfähig bleibt", heißt es. Auch die ehrgeizige Elternschaft sei mit den Trainingsmethoden einverstanden.



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