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Bergrennen wird noch einmal zum Thema - und was wird aus dem Geßnerschen Haus?

Ärger im Parkhaus, Angst vor Katzenquälern

Rinteln (crs). Über die ungenaue Abrechnung im Parkhaus am Pferdemarkt hat sich Karl-Hermann Carius aus der Kernstadt geärgert. Um 18.30 Uhr am Freitagabend war er mit seinem Wagen ins Parkhaus gefahren, am Sonnabendmorgen noch vor neun Uhr wollte er seinen Wagen abholen. "Es war ganz genau 8.58 Uhr, als ich mit meinem Wagen vor der Schranke stand", erinnert sich Carius - und die Schranke blieb geschlossen. 1,50 Euro musste Carius nachzahlen, "dabei soll das Parken zwischen 18 Uhr und 9 Uhr laut Gebührentabelle eigentlich kostenfrei sein". Ihm gehe es dabei nicht um den Geldbetrag, betont Carius, sondern ums Prinzip: "So etwas kann doch nicht sein, das ist ein Unding!"

Ums Geßnersche Haus ist es ruhig geworden, beklagt Annegret Meye

Nach den langen Diskussionen um die Zukunft des Geßnerschen Hauses und des Alten Museums ist es relativ ruhig geworden um die beiden historischen Altstadt-Gebäude am Kirchplatz. "Davon hört man gar nichts mehr", ist Annegret Meyer aus Borstel aufgefallen, was sie persönlich sehr schade findet: "Denn es wäre sicherlich nicht nur für mich interessant zu wissen, wie es hier in Zukunft weitergehen soll." Dass die Katzenquäler von Engern nach über einem Monat noch immer nicht gefasst sind, findet eine Leserin aus der Kernstadt "furchtbar erschreckend und beängstigend". Aus Angst vor den Tierquälern möchte sie ihren Namen nicht nennen, denn sie hat selber auch frei herumlaufende Katzen: "Und man kann sich ja nicht sicher sein, wie weit diese Menschen gehen." Auch aus ihrem persönlichen Umfeld weiß sie, dass viele Katzenbesitzer noch immer in heller Aufregung sind: "Gerade wenn die Täter noch nicht ermittelt sind, muss man einfach aufmerksam bleiben", appelliert sie daran, die Vorfälle nicht zu vergessen, nur weil seither einige Wochen ins Land gezogen sind. Auch wenn die Sache mittlerweile zu den Akten gelegt ist: Dass das Bergrennen von Westendorf nicht stattfindet, hält Brigitte König aus Rinteln nach wie vor für falsch. "Es finden doch so viele Oldtimer-Veranstaltungen in der Region statt - da soll ausgerechnet ein Bergrennen nicht veranstaltet werden?", hält sie die ablehnende Haltung der Politik zum Wiederaufleben der Traditionsveranstaltung für einen Affront gegen die Bürger von Westendorf. "Es haben sich schließlich so viele Menschen für das Bergrennen eingesetzt", ist sie vor allem von der SPD enttäuscht.



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