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Reifen-Busche besteht seit 75 Jahren / Wilhelm Busche seit 60 Jahren in der Firma

Ältester Schaumburger Betrieb seiner Art

Bückeburg (bus). Das Unternehmen Reifen-Busche feiert in diesen Tagen sein 75-jähriges Bestehen. Die am 1. April 1933 von Wilhelm Busche senior gegründete Firma gilt als ältester Schaumburger Betrieb seiner Art und fungiert nach wie vor als selbstständiger Familienbetrieb. Auf "Wilhelm I." folgte 1974 der heutige "Senior" Wilhelm Busche; 2000 übernahm Sohn Rüdiger Busche die Regie. Dessen Vater hat gleich zweifach Grund zu feiern: Sein Eintritt in den Betrieb liegt in diesem Jahr sechs Jahrzehnte zurü ck.

Rüdiger (von links) und Wilhelm Busche sowie die Mitarbeiter Moh

Die frühere Vulkanisier- und Herstellerfirma bietet heute außer dem Reifenhandel als Service computergesteuerte Achsvermessung, Einlagerung von Rädern, Reparaturservice für Pkw/Lkw- und Landmaschinenreifen sowie Auswuchten und Montage. "Wir kümmern uns um die Bereifung vom Kleinwagen bis zum Bagger,führen alle Größen und Fabrikate", erklärt Wilhelm Busche. Was nicht am Lager vorrätig sei werde bestellt und innerhalb eines Tages geliefert. In den zurückliegenden Jahren habe die Reifenreparatur einen besonderen Stellenwert eingenommen. Die Erfolgsgeschichte von Reifen-Busche begann in den Räumen der ehemaligen Karosseriefabrik Harmening an der Obertorstraße 9. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Unternehmen an die Ulmenallee und später an die Obertorstraße 17. 1979 erfolgte der Umzug zur Hannoverschen Straße, im September 1995 der Bezug des heutigen Domizils im Gewerbegebiet Kreuzbreite. Das Reifengeschäft hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Veränderungen erfahren. Die hauseigene Reifenherstellung ist, ebenso wie die Runderneuerung, inzwischen eingestellt worden. Bei Lastkraftwagen, die früher spätestens nach 25 000 Kilometer neue Pneus benötigten, beträgt die Haltbarkeit mittlerweile mehrere Hunderttausend Kilometer. "Selbst mehr als 500 000 Kilometer habe ich schon erlebt", berichtet Vulkanisiermeister Busche aus persönlicher Erfahrung. Derzeit erweist sich das Betriebsgebäude erneut als zu klein. Vor allen Dingen die "Einlagerung" verlangt nach größeren Flächen. Nach Auskunft des Seniors füllen diese Pneus gegenwärtig bald ein Dutzend Großcontainer. Abhilfe soll der Neubau einer knapp 650 Quadratmeter umfassenden Halle schaffen.



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