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96-Jugendspieler wollten Spielhalle in Lauenauüberfallen

Die Polizei ermittelt derzeit gegen drei Spieler der U19-Mannschaft von Hannover 96. Marcel L., Mohamed D. und Enes B. sollen geplant haben, in der Nacht zum 2. Februar eine Spielhalle in Lauenau zu überfallen. Die Polizei stoppte den Wagen der Jung-Kicker und stellte nach Informationen eine Waffe sicher. Aufgeflogen sind die 96-Spieler, weil die Polizei am Dienstagvormittag einen Audi A3 in Hannovers Nordstadt im absoluten Halteverbot fand - mit unterschiedlichen Kennzeichen. Eine Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen in Lauenau von zwei Fahrzeugen gestohlen worden waren. Der Audi selbst war nicht gestohlen: Der Halter teilte der Polizei mit, dass sein 18-jähriger Sohn den Wagen benutzt habe. Im Auto selbst fand die Polizei eine Sturmhaube, Schals, Handschuhe und einen Schreckschussrevolver. Die 96-Kicker müssen sich nun wegen Kennzeichendiebstahls und Urkundenfälschung sowie möglichen versuchten Raubes verantworten. Die Spieler wurden wegen der laufenden Ermittlungen vom Verein vorerst gesperrt. Die zuständige Staatsanwaltschaft Bückeburg will demnächst eine Stellungnahme veröffentlichen. Hintergrund sollen Spielschulden der jungen Kicker gewesen sein. (tm/sbü)



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