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Viele Eltern haben inzwischen die im Jahr 2004 begonnene Aktion für sich entdeckt

94 Apfelbäume im Generationenpark

Rinteln (who). Im Generationenpark an der Kasseler Straße stehen bereits 94 Apfelbäume für neugeborene Rintelner Bürger - ein Projekt, das langsam anlief, aber inzwischen auf dem Weg ist, eine wahre Gemeinschaftsaktion aller Rintelner zu werden. Und das besondere: Jeder der Bäume ist eine alte deutsche Apfelsorte.

Die kleine Hanna Marie Hingst, geboren am 18. Juni 2007, im Kind

Seit dem Jahr 2004 ist es Rintelner Eltern möglich, für ihre neugeborenen Kinder im Generationenpark für einen kleinen Kostenbeitrag Apfelbäume zu pflanzen. Gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, dem Ersten Stadtrat Jörg Schröder und der Gleichstellungsbeauftragten Kirsten Büthe pflanzten jüngst wieder 24 Elternpaare umringt von Großeltern und Paten für ihren Nachwuchs gemeinsam mit den Stadtgärtnern die Bäume. Wie auch im letzten Jahr wurde ein Apfelbaum für einen Rintelner Verein gepflanzt. Im Jahr 2006 gab es einen Baum für den Heimatbund und in diesem Jahr für den Obst- und Gartenbauverein. Pflanzpaten können die in Rinteln wohnenden Eltern der Kinder werden, die innerhalb eines Jahres vor dem Pflanztermin das Licht der Welt erblickt haben. Für die Beteiligung als Pflanzpate wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 50 Euro erhoben. Für diesen Beitrag erwerben die Eltern neben der Berechtigung "Ihren" Baum im Generationenpark zu pflanzen und dessen Früchte zu ernten einen Apfelbaum ihrer Wahl, plus Pflanzstab, Plakette mit graviertem Kindesnamen und Urkunden. Auf dem Gelände des Generationenparks ist eine Informationsvitrine mit Plänen, auf denen die Standorte der Bäume und der Name des Kindes gekennzeichnet sind.

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