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9 Euro pro Quadratmeter

Bad Münder. Es klingt wie ein Gewinn für alle Parteien: Weil die ehemalige Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule mehr Platz bietet, als die Grundschule Bad Münder braucht, werden einige Räume Drittnutzern überlassen. Der Ortsrat berät in seiner nächsten Sitzung am kommenden Montag über die Nutzungsverträge, die die Stadt mit den gemeinnützigen Einrichtungen abschließen möchte. Außerdem sollen die Mitglieder der Verlagerung der Stadtbücherei von der Wallstraße 3 in die ehemalige HWK zustimmen.

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Autor:

MIra Colic

9 Euro pro Quadratmeter sollen der Awo-Ortsverein Bad Münder, der Mandolinen- und Gitarrenverein, die Jugendmusikschule und die Kunstwerk-statt im Monat als Betriebskostenpauschale für ihre jeweiligen Räume zahlen. Diese Regelung soll bis zum 31. Dezember 2016 Bestand haben, danach will die Verwaltung die Betriebskostenbeteiligung unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Verbrauchswerte neu berechnen. Die von den Drittnutzern bis zum 31. Dezember 2016 jährlich zu zahlenden Betriebskostenpauschalen belaufen sich ohne den ermittelten Anteil für die städtische Bücherei (1358 Euro) auf insgesamt rund 3800 Euro.

Zusätzlich zu dieser Pauschale wird für eine Reinigung der gemeinschaftlich genutzten Räume (Flure, Treppenhäuser, Garderobe, Toiletten) im Gebäudetrakt Laurentiusweg durch die Stadt ein Beitrag von derzeit jährlich 6,65 Euro pro Quadratmeter fällig. Daraus ergibt sich ein Betrag von etwa 2100 Euro. Für die Reinigung der rund 150 Quadratmeter, die der Bücherei im Erdgeschosses des Laurentiusweges zur Verfügung stehen, fallen 1000 Euro an.

Für die Reinigung und Instandhaltung für ihre eigenen Räume sind die Vereine allein zuständig. Genauso sind sie verantwortlich für die Verkehrssicherungspflicht einschließlich erforderlicher Schneeräumungs- und Streumaßnahmen.

Die Vertragszeit ist auf drei Jahre festgelegt. Die Kündigung der Verträge durch die Nutzer unterliegt einer Frist von drei Monaten zum Schluss eines Kalendervierteljahres und durch die Stadt mit Frist von sechs Monaten zum 31. Dezember eines Kalenderjahres – dies entspricht den vertraglichen Kündigungsfristen für das Gebäude an der Wallstraße 3, in der jetzt die Awo und der Mandolinenverein untergebracht sind. Die Stadt hat auch Vorsorge getroffen: Falls für schulische Zwecke mehr Räume benötigt werden, verkürzt sich die Kündigungsfrist für die Stadt auf drei Monate.

Nach den Sommerferien, wenn die Einrichtungen voraussichtlich in die HWK umziehen, wird das Gebäude an der Wallstraße 3 leer stehen. Die laufenden Bewirtschaftungskosten, die im vergangenen Jahr bei rund 7300 Euro lagen, werden somit bis zu einer anzustrebenden Vermarktung auf ein Minimum reduziert.



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