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Traditionelle Fundsachenversteigerung der Samtgemeinde Lindhorst zieht viele Besucher an

83 Schnäppchen unter dem Hammer

Lindhorst (par). Rasant in die Höhe schnellende Gebote, unterhaltsame Sprüche von Auktionator Hugo Ballosch und zufriedene Gesichter nach dem Erwerb eines Schnäppchens: Die traditionelle Fundsachenversteigerung der Samtgemeinde Lindhorst hatte am Dienstagnachmittag im Lindhorster Feuerwehrhaus wieder viel zu bieten.

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„Richtige Kuriositäten sind dieses Jahr nicht dabei. Dennoch haben wir mit insgesamt 83 Teilen eine große Auswahl“, erklärte Verwaltungsmitarbeiterin Heike Harms, die das Geld für die verkauften Fundsachen kassierte. In diesem Jahr sei die Anzahl der angebotenen Stücke, darunter immerhin 34 Fahrräder, verhältnismäßig hoch. Schuhe, Rucksäcke, Jacken, Regenschirme und Fußballtrikots wurden ebenso angeboten wie ein vergoldeter Ring, ein Handy oder Armbanduhren. Nahezu alle Artikel fanden einen dankbaren Abnehmer, der häufig für kleines Geld etwas Brauchbares zu erwerben glaubte. „Besonders die Fahrräder sind dieses Jahr sehr gut erhalten“, berichtete Harms.

Die besten Exemplare wurden nach langen und teils spannenden Bietvorgängen für bis zu 45 Euro unter den Hammer gebracht. Zwar verfügte Auktionator Ballosch, der im wahren Berufsleben beim Bauhof der Gemeinde beschäftigt ist, über ein derartiges Utensil nicht, aber dennoch machte er sich lauthals bemerkbar, wenn ein Gebot erfolgreich war. „Riechen tun sie auch noch gut“, urteilte Ballosch über ein Paar Sportschuhe, die er sich dicht unter die Nase hielt, um sie den Bietern schmackhaft zu machen.

Vor dem Lindhorster Feuerwehrhaus sah man unterdessen viele Menschen, die eifrig mit Luftpumpen ihre soeben erstandenen Drahtesel aufpumpten, um die ersten Proberunden zu drehen. Von ein bisschen Staub und Spinnweben ließ sich niemand beirren. Findige Bieter hatten bereits im Vorfeld Fahrradträger an ihre Autos montiert, um diese besser transportieren zu können.



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