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Einrichtung feiert Einjähriges / Konzept bisher einmalig in Deutschland

750 Mütter und Väter lassen sich im "Emma-Zentrum" beraten

Feiern gemeinsam Geburtstag: Kirsten Dornbusch, Birgitt Radke, Jule, Donate Smolin und Jules Mutter, Natalie Frevert (v.l.). Foto: fpf Rinteln (fpf). "Schwangerschaft ist ein besonderer Abschnitt im Leben einer Frau, einhergehend mit körperlichen, seelischen und sozialen Veränderungen", heißt es einleitend im werbenden Flyer des Emma-Zentrums Rinteln. "In dieser Phase begleiten wir Sie einfühlsam und professionell" - und das sehr erfolgreich, kann man nach einem Jahr sagen. Das Zentrum für Schwangere, Mütter und Väter hatam Weltfrauentag seinen ersten Geburtstag gefeiert. "Im letzten Jahr haben wir 750 Teilnehmer betreut", berichtete Birgitt Radke, Kinderkrankenschwester im Emma-Zentrum, das neue Konzept habe sich bewährt, das Angebot werde überraschend gut angenommen.

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Das "deutschlandweit bisher einzigartige Projekt" ist entstanden, nachdem Ende 2005 die Geburtshilfestation im Kreiskrankenhaus geschlossen worden ist. Jetzt werden im ehemaligen Neugeborenenzimmer Hebammensprechstunden, begleitende Kurse, eine spezielle Elternschule und Lehrgänge für die Zeit nach der Geburt angeboten. "Die Zusammenarbeit mit den Kinderärzten in der Region klappt gut", freute sich Birgitt Radke. "Erste Hilfe am Kind" sei einer der Vorträge, die regelmäßig von verschiedenen Ärzten gehalten werden und den kaum jemand auslasse - auch die Väter nicht, betonte Donate Smolin, Schülerin für Gesundheits- und Krankenpflege. Überhaupt sei die Beteiligung künftiger Väter an den Kursen ausgesprochen zufrieden stellend. Birgitt Radke schilderte auch, woher der Name "Emma" eigentlich kommt: "Die Tochter einer unserer Hebammen, Kirsten Dornbusch, ebenfalls im Zentrum aktiv, heißt Emma." Und man sich im Team einig gewesen sei, allzu platte Bezeichnungen zu vermeiden, habe man sich kurzerhand für diesen Titel entschieden. Zum Geburtstag sind neben Kursteilnehmern und Ehemaligen auch viele interessierte Bürger aus Rinteln ins Kreiskrankenhaus gekommen. "Noch nicht jeder weiß, was wir hier eigentlich tun", berichtet Birgitt Radke. Das wird sich, soviel scheint sicher, nach und nach ändern.



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