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Bauausschuss sagt ja zu B-Planänderung für Möbelmarkt im Bereich südliche Bahnhofstraße

700 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche

Bad Münder (st). Auf dem ehemaligen Möbel-Busch-Gelände im Bereich südliche Bahnhofstraße entsteht in dem vorhandenen Gebäude ein kombinierter Möbel-, Bau- und Hobbymarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 2200 Quadratmetern – dafür hat sich zumindest der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Er stimmte für eine notwendige Änderung des bestehenden Bebauungsplanes. Aus dem Mischgebiet soll ein Sondergebiet Einzelhandel werden. Bisher wäre eine Verkaufsfläche von maximal 1500 Quadratmetern möglich. Die Erweiterung der Verkaufsfläche um 700 Quadratmeter erfordert das Sondergebiet Einzelhandel.

An dem Gebäude werden bereits die Fenster zugemauert.  Foto: st

Die Verkehrssituation sei in diesem Bereich lange Zeit „kritisch“ gewesen, sagte Stadtplaner Reinhard Preis. „Die wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation durch den Bau eines Kreisverkehrs im bisherigen Einmündungsbereich der südlichen Bahnhofstraße in die K 72 eröffnete die Möglichkeit der Ausweisung einer vergleichsweise verkehrsintensiven Einzelhandelsnutzung.“ Der Kreisel ist im Zuge der Erschließung des Gebietes nördliche Bahnhofstraße vorgesehen. Hier herrscht allerdings noch keine endgültige Klärung bezüglich der Brücke über die Hamel. Die Genehmigung des Landkreises steht noch aus.

In Bezug auf den geplanten Kreisverkehr machte Andreas Seidel (CDU) noch einmal auf das Radwegekonzept aufmerksam. „Wir machen uns Sorgen um die Radfahrer“, so Seidel. Die CDU würde es begrüßen, wenn die Radfahrer auf dem Weg zur ALS nicht durch den Kreisel fahren müssten. Man solle hier eine Lösung finden, die die Radler an dem neuralgischen Punkt vorbeiführe. Bauamtsleiter Uwe Hünefeld sicherte zu, dass man sich mit diesem Thema beschäftigen werde.

Da das geplante Sondergebiet an Wohnbebauung grenzt, ist auch der Lärmschutz ein entscheidendes Thema. Zur Minimierung des Geräuschpegels muss eine von mehreren Möglichkeiten zur Schallreduzierung zur Anwendung kommen – entweder eine Schallschutzwand, ein geräuscharmer Straßenbelag oder spezielle Einkaufswagen, die durch besondere Räder sehr leise laufen.



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