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Black Star Riders und Doro rocken das Capitol

700 Fans im Hardrock-Metal-Rausch

Als Doppelkonzert angekündigt, doch den Headliner-Zuschlag bekam an diesem Abend ohne Zweifel Doro Pesch. Dass die Black Star Riders mit Thin-Lizzy-Überbleibsel Scott Gorham dennoch grandios beim Publikum punkten konnten, lag ohne Zweifel daran, dass neben eigenen Stücken auch tief in die Thin-Lizzy-Schatztruhe gegriffen wurde. Mit Sänger Ricky Warwick und Gitarrist Damon Johnson standen noch zwei weitere aktuelle Thin-Lizzy-Musiker in den Reihen der Black Star Riders. So stieg der Geräuschepegel hörbar, als die Band-Thin-Lizzy-Songs wie „Jailbreak“, „The Boys Are Back In Town“, „Bad Reputation“ und als Zugabe „Whiskey In The Jar“ performten.

Nach einer etwas längeren Umbauphase kündigten „Doro, Doro“-Schreie den Auftritt der „Leading Lady“ des deutschen Metal an. Doro Pesch ist hierzulande konkurrenzlos, gehört zudem weltweit zu den angesagtesten und erfolgreichsten Metal-Ladys. Das unterstrichen beeindruckend ihre Gigs beim legendären „Monsters of Rock“-Festival, beim Wacken-Open-Air sowie ihr diesjähriger Auftritt bei „Rock In Rio“. Mit den zwei Warlock-Titeln „Earthshaker Rock“ und „I Rule The Ruins“ ging’s los – die folgenden 100 Minuten gab es die volle „Doro“-Dröhnung. Die quirlige Rockröhre schüttelte Hände, suchte immer wieder den Kontakt zu ihren Fans – sie weiß, wem sie einen Teil ihres Erfolges zu verdanken hat. Viele Warlock-Songs, aber auch mit „Breaking The Law“ ein Judas Priest-Cover. Die „Grand-Dame“ des Metal hatte wieder ganze Arbeit geleistet.




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